Nach dem tödlichen Gletschersturz in den Dolomiten fordert der italienische Bergführerverband mehr Weitsicht bei der Benützung von Wanderwegen. „Man muss mit Umsicht und Kenntnis der Bedingungen der Reiserouten über den Besuch nachdenken“, sagte die Sprecherin des Guide Alpine Italiane, Sara Sottocornola.
Alpine Bergführer reagieren schon lange auf Bergveränderungen und suchen nach Alternativrouten. Jetzt auf den Besuch des Berges zu verzichten macht keinen Sinn.
Ein Vorfall wie in den Dolomiten sei sehr selten und unmöglich vorherzusagen, erklärte Sottocornola. Der hohe Berg verändert sich seit mindestens 20 Jahren. Bis vor 30 Jahren war die Saison noch sehr zuverlässig, heute ist das nicht mehr so. Jede Wanderroute sollte je nach Jahreszeit und Witterung studiert werden.
Fünf weitere fehlen
Nach der tödlichen Gletscherlawine in den Dolomiten suchen italienische Retter weiter nach den Vermissten. Ihre Zahl wurde gestern auf fünf reduziert, nachdem einige Vermisste kontaktiert werden konnten.
Weiterlesen