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Erstellt: 06.06.2022 Aktualisiert: 06.06.2022 07:03
Von: Mark Stoffers
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Fasia Jansen war gebürtige Hamburgerin, die sich mit ihren Liedern als Sängerin und Friedensaktivistin in Deutschland einen Namen gemacht hat. (Screenshot) © Google | Bildschirmfoto
Die Sängerin, Songwriterin und Friedensaktivistin Fasia Jansen wird heute zu ihrem 93. Geburtstag von der Suchmaschine mit einem Google Doodle geehrt.
Bremen – Google Doodle zeigt heute die Künstlerin Fasia Jansen. Denn die Sängerin, Songwriterin und Friedensaktivistin hätte am 6. Juni 2022 ihren 93. Geburtstag gefeiert. Anlässlich des Ehrentages von Faisa Jansen widmet Google das heutige Doodle den Verdiensten der in Hamburg geborenen Singer-Songwriterin. Das heutige Google Doodle porträtiert Fasia Jansen auf beeindruckende Weise und fängt ihre Arbeit ein, die besonders daran erinnert, wie man Lieder schreibt und bei zahlreichen Friedensdemonstrationen auftritt.
Google Doodle heute: Wer war Fasia Jansen: afrikanisch-deutsche Musikerin, politische Sängerin und Friedensaktivistin
Das heutige Google Doodle für Fasia Jansen, die ihr 93-jähriges Jubiläum feiert, ist nach dem Doodle zu Ehren des LGBTQ-Aktivisten Kiyoshi Kuromiya das zweite Doodle, das sich in kürzester Zeit bei Googles Homepage in Deutschland bedankt. Auch die Geschichte der afrodeutschen Friedensaktivistin und politischen Liedermacherin Fabia Jansan, die am 6. Juni 1929 in Hamburg geboren wurde und am 29. Dezember 1997 in Oberhausen starb, schlägt ein dunkles Kapitel auf.
Denn schon die Kindheit des Hamburger Musikers war geprägt von Rassismus, Ausgrenzung und Spott, die einerseits durch seine Hautfarbe und andererseits durch seine uneheliche Geburt verursacht wurden. . Schließlich war die im Hamburger Arbeiterviertel Rothenburgsort aufgewachsene Fasia Jansen die uneheliche Tochter des liberianischen Generalkonsuls Momolu Massaquoi und der deutschen Kellnerin Elli Jansen.
Googel Doodle heute: Fasia Jansens spätere Karriere als Friedensaktivistin und Musikerin
Frühkindliche Erfahrungen mögen Fasia Jensen die Kraft gegeben haben, die Zeit des Nationalsozialismus zu durchleben, obwohl sich die afrodeutsche Musikerin und Friedensaktivistin, an die heute Google Doodle erinnert, ganz offensichtlich um die Probleme der „no-aris“ sorgt. die Menschen in Nazi-Deutschland übergaben die Säge.
Mit elf Jahren wurde sie von der Tanzschule verwiesen und nur drei Jahre später zur Arbeit in einer Sozialkantine verurteilt, die unter anderem das Außenlager des KZ Neuengamme bei Hamburg mit Essen versorgte. Dort erlebte Fasia Jansen einerseits die Brutalität der SS und andererseits die Verzweiflung der Häftlinge. Prägende Momente und Erlebnisse, die sein Leben, sein Werk und seine Musik entscheidend geprägt haben.
Google Doodle heute: Fasia Jansen im Video: ihr Leben und ihre Arbeit
Google Doodle heute: Fasia Jansen macht wieder Musik und ist Aktivistin während der Streiks
Nachdem ihre Hoffnungen, von Musik und Tanz unter der Regie von Josephine Baker leben zu können, zunächst durch den Nationalsozialismus gedämpft wurden, begann Fasia Jansen in der jungen Bundesrepublik Deutschland, ihre Erfahrungen aus dem Camp zu verarbeiten und die Erinnerung an die Toten und ihre Ideale zu bewahren . . Er nahm zunächst die Musik wieder auf, zunächst in einem Hamburger Chor, später komponierte und sang er auch eigene Lieder.
Er zog ins Ruhrgebiet und engagierte sich in den politischen Kämpfen der Zeit. Der Musiker, der sowohl kriminelle Befehle als auch wiederholte Angebote erhielt, weitere Hits zu singen, trat bei zahlreichen Ostermärschen auf, darunter spielte Faisa Jansen 1966 mit Joan Baez. Er beteiligte sich auch an den großen Streiks. Sie trat vor den Toren der Krupp-, Hoesch- und Thyssen-Werke sowie auf der UN-Weltfrauenkonferenz in Nairobi und beim Burg Waldeck Festival auf.
Fasia Jansen: Das heutige Google Doodle zeigt die Künstlerin auf der Bühne vor Demonstranten
Das heutige Google Doodle zeigt Fasia Jansen in einem ihrer vielen Auftritte. Mit ihrem musikalischen Talent machte sich die Sängerin und politische Komponistin buchstäblich bemerkbar, um als Friedensaktivistin ihre Botschaft in die Welt zu tragen. Obwohl er im Doodle manchmal dagegen zu protestieren scheint, ist klar, dass genau das Gegenteil der Fall war. Sie war es, die auf den erwähnten Demonstrationen, Ostermärschen oder unter Aktivisten vor den Konferenzen Aufmerksamkeit erregte und sich ihre eigene Bühne schuf.
Die heutigen Google-Buchstaben sind sehr deutlich in blaue Schrift auf mehrfarbigem Hintergrund getaucht. Sowohl Fasia Jansen als auch der Text, wie auch der Rest der Demonstranten, heben sich deutlich voneinander ab und kommen sich näher. Das heutige Doodle wurde wahrscheinlich von einem Google-Designer und nicht von einem Gastkünstler entworfen, daher sind keine weiteren Informationen über seine Identität bekannt oder ob es sich um eine Teamleistung handelt.
Das heutige Google Doodle würdigt Fasia Jansen zu ihrem 93. Geburtstag auf der Suchmaschinen-Startseite
Auf der Google-Doodle-Seite bekommt die Geschichte von Fasia Jansen nicht nur Erwähnung, sondern auch eine Widmung: Happy 93rd Birthday, Fasia Jansen! Niemand konnte Sie daran hindern, Hoffnung zu verbreiten. Ihre Geschichte und Ihr Vermächtnis geben den Menschen einen Grund zum Singen. Die Geschichte, das Leben und Werk von Fasia Jansen wird mit dem heutigen Google Doodle zu Recht gefeiert, damit der Name nicht in Vergessenheit gerät.
Fasia Jansen erhielt zwar 1991 das Bundesverdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland oder das Städtische Gymnasium Alt-Oberhausen heißt seit 2014 Fasia-Jansen-Ganzschule. In Hamburg nennt das Bildungszentrum Afrikanische Arche einen öffentlichen Ort zum Lernen von Geschichte aus afrikanischer Perspektive “Fasiathek”.