Grenzüberschreitender Kampf gegen Krebs

Politik

Krebserkrankungen müssen künftig verstärkt grenzüberschreitend bekämpft werden. Deshalb startet MdEP Christian Sagartz (ÖVP) eine Reihe bilateraler Netzwerktreffen in osteuropäischen Ländern, die erste Reise führte nach Budapest.

28.06.2022 05.45

Online ab heute, 5.45 Uhr

Auf Initiative von Sagartz fand in der Residenz des österreichischen Botschafters in Budapest ein erstes Treffen österreichischer und ungarischer Krebsforschungsexperten statt.

Jedes Jahr sterben im Burgenland 700 Menschen an Krebs, begründet Sagartz sein Engagement gegen diese Krankheit, also ein ganzes Dorf. Je besser die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und der Datenaustausch, desto besser für die burgenländischen Patienten, sagt Sagartz.

Vier Milliarden Euro von der EU

Die EU trägt bis 2030 insgesamt vier Milliarden Euro zur Krebsbekämpfung bei. Auf Initiative von Sagartz trafen Experten aus Österreich, allen voran das MedAustron Krebsforschungszentrum Wiener Neustadt, mit Vertretern staatlicher Institutionen und des Budapester Onkologischen Instituts zusammen.

„Wir sind sehr dankbar für diese Möglichkeit. Eigentlich wollten wir schon vor zwei Jahren ein solches Treffen haben. Wir sind eines der wenigen Zentren in Europa, das eine hochspezialisierte Strahlentherapie dieser Art anbietet. Sie muss einfach für Patienten verfügbar sein.“ des Areals und muss daher keine Grenzen kennen“, so Eugen B. Hug, Ärztlicher Direktor von MedAustron.

ORF Christian Sagartz im Gespräch mit Experten in Budapest

Sagartz: „Der Kampf gegen den Krebs ist mir ein persönliches Anliegen“

Das Engagement von Sagartz ist auch von persönlichen Erfahrungen geprägt. „Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass eine Krebsdiagnose das Leben auf den Kopf stellt. Viel wichtiger ist es, offen darüber zu sprechen, Bewusstsein zu schaffen und vor allem zu vernetzen. Als Europaabgeordneter ist es mir auch wichtig, die Interessen des Burgenlandes nach außen zu vertreten. Daher ist die Zusammenarbeit im gemeinsamen Kampf gegen den Krebs ein persönliches Anliegen“, erklärt Sagartz. Weitere Reisen nach Slowenien und in die Slowakei folgen diesen Sommer.

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