Aktualisiert am 22. Juni 2022, 11:47 Uhr
Bei einer Suchaktion in Grindelwald wurden am Dienstagnachmittag zwei Bergsteiger tot aufgefunden. Die beiden stürzten beim Aufstieg auf das Scheideggwetterhorn aus noch ungeklärten Gründen.
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Im Rahmen einer Suchaktion wurden am Dienstagnachmittag beim Scheideggwetterhorn in Grindelwald zwei Bergsteiger tot aufgefunden.
Kap Bern
Nach Eingang der Vermisstenmeldung wurde umgehend eine Suchaktion eingeleitet. Neben diversen Spezialdiensten des Kantons Bern waren auch Spezialisten der Alpinen Rettung Schweiz und ein Helikopter der Air-Glaciers im Einsatz.
König der Schweiz
Die Kantonspolizei Bern hat unter Führung der Regionalanwaltschaft Oberland eine Untersuchung zur Klärung der genauen Umstände des Bergunfalls eingeleitet.
20 Minuten / Matthias Spicher
Ein Mann wurde am Dienstagmorgen der Kantonspolizei Bern gemeldet. Zuvor hatte er sich mit einem anderen Mann auf eine alpine Klettertour in Grindelwald begeben.
Sofort wurde eine Suchaktion eingeleitet. «Neben diversen Spezialdiensten der Kantonspolizei Bern sind auch Spezialisten der Schweizerischen Alpinrettung und ein Helikopter der Air-Glaciers im Einsatz», teilte die Kantonspolizei Bern nun mit.
Die Suchaktion endet mit trauriger Gewissheit
Am Dienstagnachmittag wurden die beiden Bergsteiger schließlich tot in den Bergen gefunden. „Nach derzeitigem Kenntnisstand verließen die beiden Männer die Grosse Scheidegg in Richtung einer alpinen Kletterroute auf der Westpfeilerroute. Beim Aufstieg auf das Scheideggwetterhorn stürzten die beiden Bergsteiger aus noch nicht geklärter Ursache mehrere hundert Meter ab“, teilte die Polizei mit.
Die Kantonspolizei Bern hat unter Führung der Regionalanwaltschaft Oberland eine Untersuchung zur Klärung der genauen Umstände des Bergunfalls eingeleitet. Zu den Opfern wollen die Behörden keine Angaben machen: Die formelle Identifizierung des Verstorbenen ist noch nicht erfolgt.
(miw)