Großes Medium: Das Feuer brach erneut aus

Chronik

Am späten Sonntagmorgen sind auf dem Truppenübungsplatz Großmittel in Ebenfurth (Kreis Wr. Neustadt) erneut Feuer ausgebrochen. Die Feuerwehr war bereits für beendet erklärt worden, die Armee kämpfte weiter gegen die Glut.

17.07.2022 10.30

Online ab heute, 10.30 Uhr (Update: 13.48 Uhr)

Am Morgen zogen sich die Feuerwehrleute zurück, sie hätten nur Wache gehalten, hieß es. Gegen Mittag brachen die Feuer jedoch erneut aus. Ein Dutzend Feuerwehrleute des Sonderflugdienstes gaben dann Anweisungen an die Szene. Ein Black Hawk der Bundeswehr sei wieder im Einsatz, sagte ein Sprecher der Bezirksfeuerwehr Wiener Neustadt. Neben der Black Hawk flog ein zweiter Helikopter mit einer Wärmebildkamera zur Aufklärung durch die Luft.

Sebastian Schubert vom Militärkommando Niederösterreich sagte gegenüber noe.ORF.at, der warme Wind habe die Glut entfacht. Der Weg zur Glut ist jedoch sehr gefährlich, da überall Trümmer verstreut sind.

Fotografische Serie mit 4 Bildern

Christian Hofmann/ORF Am Mittwochnachmittag löste ein Flächenbrand, dessen Rauchsäulen kilometerweit sichtbar waren, den Großeinsatz des BMLV/Albin Fuss Tag zwei aus: Die Glut hat immer wieder abgeschaltet, mehrere Hubschrauber unterstützen der APA/BFKDO Wr. Neustadt Hunderte Feuerwehrleute waren auch am dritten Tag im Einsatz, der „Sonderdienst Waldfeuerwehr“ rückte Presseteam BFKDO Wr.Neustadt Samstag an, 200 Feuerwehrleute und 150 Angehörige der Bundeswehr beteiligten sich an der Bekämpfung von Glut, die abgefeuert wurde. Einmal und einmal

Das Feuer brach am Mittwochnachmittag außerhalb eines Bereichs aus, der als Munitionsdepot in einem militärischen Sperrgebiet genutzt wurde. Laut Armee soll es durch die Selbstentzündung einer Munition verursacht worden sein. Die Brandbekämpfung gestaltete sich aufgrund der Absturzgefahr schwierig und war daher nur bedingt aus der Luft möglich.

Unter dem Kommando der Feuerwehr des Bezirks Wiener Neustadt waren in den letzten Tagen rund 1.400 Feuerwehrleute im Einsatz, hauptsächlich aus den angrenzenden Bezirken, aber auch aus ganz Niederösterreich, wenn es um Spezialkräfte geht. Aufgrund der Dürre war die Lage lange Zeit angespannt. Seit Sonntagmorgen kontrolliert die Armee die Glut. Die Militärführung ging daraufhin davon aus, dass diese Arbeiten noch einige Tage andauern würden.

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