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Die Stadt Wien hat ihre Klimaschutzbemühungen unter die Lupe genommen: Der „Vienna Green Economy Report“ analysiert aktuelle und geplante Klimaschutzprojekte, beispielsweise im Verkehrsbereich, und findet ein CO2-Einsparpotenzial von 1,5 Millionen Tonnen pro Jahr.
07.05.2022 14/34
Ab heute, 14:34 Uhr online
Der „Vienna Green Economy Report“ stammt von der örtlichen Rechtsanwaltskanzlei bei der Wirtschaftskammer Wien. „Hier sind die Projekte zusammengefasst, die bereits existieren, in Planung sind und noch Vision sind“, so WK Wien Präsident Walter Ruck. Daher ist es nicht möglich, einen genauen Zeitpunkt anzugeben, wann die angemeldeten Projekte abgeschlossen sein müssen und das geschätzte CO2-Einsparpotenzial von 1,5 Millionen Tonnen pro Jahr erreicht werden soll. „Der Bericht soll zeigen, was möglich ist“, sagt Ruck.
Transport, Energie zu Immobilien
Wirtschaftlich wird geschätzt, dass die Projekte während Planung und Bau 18,1 Milliarden Euro zum Wiener Bruttoregionalprodukt beitragen und 160.000 Arbeitsplätze sichern bzw. schaffen. Im Vollbetrieb sollen die Projekte jährlich 7,6 Milliarden Euro erbringen und rund 68.000 Arbeitsplätze sichern.
Dabei werden sowohl direkte als auch indirekte Effekte in anderen Branchen berücksichtigt, wie zum Beispiel zusätzliche Umsätze an die Versicherungsbranche durch den Ausbau des öffentlichen Verkehrs. Untersucht wurden Projekte in den Bereichen Verkehr, Energie, Kreislaufwirtschaft und Immobilien.
Ludwig will „Wachstum durch Wandel“
Der Wiener Gemeinderat habe seit 1999 ein Klimaschutzprogramm, in dem er „sehr konstant“ an der Erreichung der Klimaschutzziele arbeite, sagte Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ). Bis 2040 will die Stadt Wien CO2-neutral sein. „Wir sehen keinen Widerspruch zwischen Wirtschaftlichkeit und Klimaschutz“, sagt Ludwig, aber „Wachstum lässt sich durch Wandel erreichen“.