Großkontrollen in Duisburg beendet

In Duisburg hat es einen Großeinsatz der Behörden in verschiedenen Stadtteilen gegeben. Beteiligt waren neben der Polizei auch die Bundespolizei, die Verkehrspolizei, die Staatsanwaltschaft, der Zoll, die Steuerfahndung und die Stadt.

Am Abend kontrollierten Behörden unter anderem Cafés, Restaurants und Galerien auf Gesetzesverstöße. Die Beamten entdeckten mehrere Bagatelldelikte. Beispielsweise wurden nicht registrierte Spielautomaten, die illegal betrieben wurden, beschlagnahmt.

Einsatz gegen Clankriminalität

Darüber hinaus mussten fast 1.000 Fahrer den ganzen Tag über große Kontrollen bewältigen. Sie blinzelten, weil sie zu schnell fuhren oder angehalten und nachgesehen hatten. Es gab Dutzende von Beschwerden oder Bußgeldern, weil Fahrer keinen Führerschein hatten, Kinder auf dem Rücksitz nicht angeschnallt waren oder das Auto nicht versichert war.

Die Kontrollen konzentrierten sich auf Fahrer, die besonders teure Autos fuhren. Das hat mit laufenden Ermittlungen zu den Verbrechen des Clans zu tun, die aufgeklärt oder durch Kontrollen vorangetrieben werden sollen. Den Beamten ging es vor allem darum, festzustellen, wer das Auto fuhr, auf wen das Fahrzeug zugelassen war, ob sich der Fahrer in der Stadt aufhielt oder gar per Haftbefehl gesucht wurde.

„Wir wollten wissen, wer neben wem sitzt und wem das Fahrzeug gehört“, sagte ein Sprecher am Abend. Die Aufzeichnung ist wichtig für die Aufklärung künftiger Straftaten.

Checkpoints in der ganzen Stadt

Unter anderem wurde die Rheinhausener Rheinbrücke für den Verkehr gesperrt. Die Polizei hatte einen großen Checkpoint eingerichtet. Auch die Hauptverkehrsadern nördlich und südlich von Duisburg wurden kontrolliert. Auch das Rotlichtviertel stand im Fokus.

Auch die niederländische Polizei war an der Untersuchung grenzüberschreitender Straftaten beteiligt.

Es besteht kein Zusammenhang zu den Schießereien in Duisburg

Laut Polizei standen die Kontrollen nicht im Zusammenhang mit einer Schießerei zwischen der Rockband Hells Angels und einem türkisch-arabischen Clan Anfang Mai in Duisburg. Vier Menschen wurden verletzt und viele festgenommen.

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