Grundsteuer 2022: Das müssen Hausbesitzer bei ihrer Steuererklärung berücksichtigen

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Erstellt: 23.06.2022, 05:02

Von: Felix Busjäger

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Die Grundsteuerreform 2022 läuft. Eigenheimbesitzer in Deutschland müssen nun eine neue Steuererklärung abgeben. Ein Überblick.

Berlin – Das Jahr 2022 hat für Hauseigentümer und Hauseigentümer in Deutschland wichtige Veränderungen gebracht: Grundstückseigentümer müssen sich auf eine Neuberechnung einstellen. Während die Grundsteuer viele Jahre nach der gleichen Formel erhoben wurde, leitete das Bundesverfassungsgericht 2022 mit einem Beschluss von 2018 eine Grundsteuerreform ein, zu der auch viele Bürger verpflichtet sind.ho: Sie bekommen bundesweit Post vom Finanzamt und müssen eine Erklärung zur Neuberechnung der Grundsteuer abgeben.

Bis 2022 die neue Grundsteuer zu entrichten ist, wird es noch einige Jahre und viel politische Arbeit dauern. Aufgrund des Urteils des Bundesgerichtshofs verliert die alte Berechnungsgrundlage zu Beginn des Jahres ihre Gültigkeit. 2025: Dann muss die Steuerreform enden. Damit das gelingt, haben Bundesfinanzministerium und Finanzämter nun auf den Zuschlag zurückgegriffen: Sie informieren über Neuerungen und schicken mitunter Informationsmaterial an die Eigentümer.

Grundsteuererklärung 2022: Jetzt für Hausbesitzer

Wer eine Grundsteuererklärung 2022 abgeben muss, hängt davon ab, ob jemand am 1. Januar 2022 ein Grundstück besessen hat. Obwohl die Erklärung an das Finanzamt nicht bis Oktober abgegeben werden muss, muss die erste Aufforderung des Bundesfinanzministeriums zur Abgabe der Steuererklärung vorliegen erfolgt seit Ende März. In den kommenden Wochen wird es Informationen geben, die von den örtlichen Finanzämtern verschickt werden.

Was ist die Grundsteuer 2022?

Die Grundsteuer 2022 ist eine Steuerabzugsteuer, die alle Immobilieneigentümer in Deutschland einmal im Jahr zahlen müssen. Vor allem Kommunen profitieren von der Steuer: Sie erhalten jährlich rund 15 Milliarden Euro Grundsteuereinnahmen. Anders als die Gewerbesteuer hängt die Grundsteuer nicht vom erzielten Aufkommen ab, sondern orientiert sich am Wert der Immobilie und der Förderung.

Zur Reform der Grundsteuer erklärt das Bundesministerium allerdings, dass die Finanzämter nicht verpflichtet seien, die Eigentümer über die Änderungen zu informieren. Wie Die Zeit in einem Artikel schreibt, verschicke beispielsweise das Land Berlin keine Briefe an Vermieter und informiere Hausverwaltungen nur über die Grundsteuer 2022: Die Umsetzung der Steuerreform bei der Immobilie habe bereits begonnen. Ob es entsprechende Schreiben geben wird, ist in Hamburg noch nicht entschieden. Ab April werden die anderen Bundesländer jedoch schrittweise Informationsmaterial an Hausbesitzer in Deutschland versenden.

Wenn es um die Grundsteuerreform 2022 geht, müssen Hausbesitzer auf mehrere Dinge vorbereitet sein. (Ikonenbild) © Jens Büttner / dpa

Grundsteuer 2022: Für die Steuererklärung müssen viele Informationen an das Finanzamt übermittelt werden

Während klar ist, dass die Grundsteuererklärung bis zum 31. Oktober 2022 beim Finanzamt eingehen muss, fragen sich viele Hausbesitzer, welche Daten das Finanzamt zu einer Neuberechnung benötigt. Insgesamt müssen für rund 36 Millionen Gewerbeimmobilien in Deutschland neue Bewertungsgrundlagen ermittelt werden. An der Formel zur Berechnung der Grundsteuer ändert sich nichts. Sie setzt sich auch aus der Höhe der Grundsteuer, der Steuerbemessungsgrundlage und der Abrechnungsart der Gemeinde zusammen.

Grundsteuer 2022 berechnen: So wird die Steuer nach der Reform berechnet

Mit der Grundsteuerreform wird jedoch der Wert der Grundsteuer neu berechnet. Wie das Bundesministerium der Finanzen mitteilt, sind die wesentlichen Faktoren für die Berechnung des Wertes der Grundsteuer der jeweilige Grundstückswert (Grundstückswert) und die Höhe der statistisch ermittelten Nettonettokaltmiete. Weitere Faktoren sind die Fläche der Immobilie, die Art der Immobilie und das Alter des Gebäudes. Je nach Nutzung der Immobilie können zusätzliche Informationen verfügbar sein.

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Grundsteuer 2022: Reform bringt Grundsteuer C

Die neue Grundsteuer 2022 soll laut Bundesfinanzministerium dafür sorgen, dass die Steuerlast künftig gerechter verteilt wird. Da sich Grundstücks- und Gebäudewerte seit 1935 und 1964 sowohl im Westen als auch im Osten sehr unterschiedlich entwickelt haben, gebe es derzeit eine steuerliche Ungleichbehandlung, teilt das Ministerium mit. Die bisherige Grundsteuer bestand eigentlich aus zwei Steuern, die nun um eine weitere Kategorie ergänzt werden: Zu den bisherigen Grundsteuern A (Landwirtschaftliche Nutzung) kommt die Grundsteuer C und zur Grundsteuer B (Baunutzung) hinzu. . Dies gilt für baureife Grundstücke.

Diese neue Steuerklasse soll Vermieter motivieren, Land zu bauen, statt es zu verschwenden. Die Grundsteuerreform trägt damit indirekt zur Verhinderung von Grundstücksspekulationen bei.

Die Grundsteuererklärung 2022 muss eingereicht werden

In manchen Fällen besteht zur Ermittlung der Höhe der Grundsteuer eine Pflicht zur elektronischen Einreichung der Erklärung. Die Grundsteuererklärung kann in der Regel nicht auf Papier abgegeben werden, ist aber in Ausnahmefällen möglich. Eine Ausnahme bildet Bayern: Im Freistaat ist es möglich, die Erklärung auch ohne Erschwernisantrag in Papierform abzugeben. Für die Bestimmungserklärung steht das Elster Online-Portal zur Verfügung. Besitzer sollten sich jedoch darüber im Klaren sein, dass die Registrierung bei Elster bis zu zwei Wochen dauern kann.

Inzwischen hat aber auch das Bundesministerium der Finanzen erkannt, dass die Grundsteuererklärung 2022 für viele Eigenheimbesitzer in Deutschland zum Problem werden könnte und eine vereinfachte Übermittlungsmöglichkeit für die Grundsteuererklärung geschaffen: ‘Steuern für einfache Gegenstände wie unbebautes Grundstück und Doppelhaushälften oder Eigentumswohnungen. Dazu können Sie die Website „Erklärung der Steuer auf private Immobilien“ verwenden. Diese kann jedoch nur in Bundesländern genutzt werden, die das bundesstaatliche Grundsteuermodell anwenden.

Die Abgabefrist für die neue Grundsteuer ist der 31. Oktober 2022

Die Abgabe der neuen Grundsteuererklärung 2022 ist noch nicht möglich. Die Frist beginnt am 1. Juli 2022 und endet am 31. Oktober 2022. Eigentümer in Deutschland sollten diese unbedingt einhalten. Bei Fristüberschreitung drohen Bußgelder und im schlimmsten Fall die Prüfung der Angaben durch das zuständige Finanzamt.

Aus den übermittelten Daten ermittelt das Finanzamt den Neuwert der Grundsteuer. Für Eigenheimbesitzer hat dies noch keine unmittelbaren Auswirkungen: Die neue Grundsteuer muss erst ab dem 1. Januar 2025 gezahlt werden, bis dahin gilt weiterhin die ursprüngliche Bemessungsgrundlage. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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