Nach 15 Jahren verlässt Sabine Wittner die Geschäftsführung der Sparte Langlauf des Österreichischen Skiverbandes (ÖSV) und wechselt in die Privatwirtschaft. Als seinen Nachfolger stellte der ÖSV am Montag Markus Gutenbrunner vor. Von 2001 bis 2010 war Oberösterreich Trainerin der ÖSV Alpine Ski Damen. Nach einem Engagement in China war er zuletzt Headcoach des ÖSV Paraalpine-Teams.
#Ski-Kreuz
Das ÖSV-Langlaufteam startet mit einem neuen Sportdirektor in die Weltcupsaison 2022/23. Markus Gutenbrunner löst Sabine Wittner ab, die diese Position seit Aufnahme der Langlaufabteilung in den Österreichischen Skiverband im Jahr 2007 innehat. #SkiAustria 🇦🇹 pic.twitter.com/mwj1hsnjZD
– Ski Austria 🇦🇹 (@Ski_Austria_) 13. Juni 2022
Gutenbrunner sagte: „Das Langlaufteam als Sportlicher Leiter zu übernehmen, ist eine interessante und spannende Aufgabe. Mittel- und langfristiges Ziel ist es, bei den Olympischen Spielen 2026 in Italien und ab 2027 beim Weltcup im Montafon erfolgreich zu sein. Dafür müssen wir mit konstant guten Leistungen im Weltcup, idealerweise gleich beim ersten Rennen der nächsten Saison, die Basis dafür legen. Mit unserer Leidenschaft für den Langlauf werden wir hart an den sportlichen Erfolgen arbeiten.“
Jugendarbeit sollte Priorität haben
Im ersten Schritt wird in Gesprächen mit Trainern und Spielern die aktuelle Situation eingeschätzt. „Ein weiteres Ziel für mich wird die Jugendarbeit sein. Um langfristige Erfolge zu feiern, ist es notwendig, die Jugendarbeit gezielter auf den Skilanglauf auszurichten“, sagt Gutenbrunner.
ÖSV-Präsidentin Roswitha Stadlober sagte: „Wir freuen uns sehr, dass wir Markus Gutenbrunner als neuen Langlauf-Sportdirektor gewinnen konnten, der die Sparte mit seiner großen Erfahrung und seinem Engagement sicherlich bereichern wird.“