Hacker fordern 5 Millionen Dollar im Land Kärnten

Explosionswirkung bei Hackerangriff im Land Kärnten: Am Mittwoch bestätigte Pressesprecher Gerd Kurath, dass es eine Rettungsklage gegen das Land gibt. „Wir wissen jetzt, dass die international bekannte Gruppe ‚Black Cat‘ hinter dem Angriff steckt.“

Hacker sollen vom Land fünf Millionen Dollar verlangen. Der Betrag muss auf ein Bitcoin-Konto überwiesen werden, damit Kriminelle die angeblich abgezweigten Daten zurückgeben können. „Aber bisher haben wir keine Beweise dafür, dass die Daten wirklich in den Händen von Hackern sind“, sagte Kurath.

Angriff seit dem 14. Mai

Der Hackerangriff soll am 14. Mai begonnen und zehn Tage gedauert haben. 100 Computer sind inzwischen infiziert.

Gespräche mit der Polizei und dem Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT) laufen. Sie können sich auch Unterstützung von einem externen Unternehmen holen. Unterdessen hält das Land seinen Notbetrieb weiter aufrecht. 200 Server müssen gereinigt werden.

Wenn es um Pässe geht, gibt es einen Stopp

Eines der größten Probleme vor der nächsten Reisesaison ist die nun im Bundesland Kärnten gestoppte Passausgabe.

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