Hackerangriff im Land Kärnten: „Sozialleistungen sind gewährleistet“

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Kurath stellte diesbezüglich am Donnerstag klar: „Zahlungen wie Zuschüsse und Zuschüsse sind bereits vor dem 2. Juni gezahlt oder angewiesen worden.“ Dafür gibt es ein zusätzliches System. Dieser Bereich ist auch der erste, den das Land wieder in Betrieb nehmen will.

In Kärnten werden monatlich rund 1,5 Millionen Euro Sozialhilfe gezahlt. Rund 12.000 Kärntner sind in diesem Monat betroffen; 1,6 Millionen Euro werden nach Angaben von Sozialdezernentin Beate Prettner (SPÖ) überwiesen.

Geduld für den Pass

In der Zwischenzeit müssen diejenigen, die einen Pass benötigen, Geduld haben. Dies ist derzeit in den Kärntner Bezirksämtern aufgrund des lahmgelegten Computersystems nicht möglich. Wenn Sie beispielsweise aufgrund einer bevorstehenden Auslandsreise ein gültiges Dokument beantragen möchten, können Sie dies auch bei einer Behörde in einem anderen Bundesland beantragen. „Sie müssen keine Pässe in Ihrem Heimatbezirk beantragen“, erklärt Kurath.

Einige Kärntner tun dies Berichten zufolge bereits: Statt beispielsweise in Spittal an der Drau einen Reisepass zu beantragen, besuchen sie die eine Autostunde entfernte BH Lienz.

Kommunen wie Villach helfen bei der Kontaktverfolgung. Nach Angaben des Landes verfügen diese Behörden über eigene Computersysteme.

Der Schaden

Den Rettungsforderungen von Hackern, die hinter der international bekannten Gruppe „Black Cat“ stehen dürften und fünf Millionen Dollar in Bitcoins fordern, werde laut Kurath nicht nachgekommen. Der Schaden dürfte nicht so groß sein wie zunächst befürchtet und liege vor allem daran, dass die Mitarbeiter des Landes „aktuell nicht den gewohnten Service leisten können“.

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