Die erste Hitzewelle ist da, deshalb nimmt das Gesundheitsministerium das Wärmetelefon wieder in Betrieb: Experten geben unter der gebührenfreien Nummer 050-555-555 Tipps, wie man sich am besten vor Hitzestress schützt.
„Gesundheitsrisiken in Hitzeperioden lassen sich nur durch erste Vorkehrungen vermeiden“, sagte Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne). Die Hotline ist ein Präventionsangebot mit personenbezogenen Daten.
„Die Klimakrise entwickelt sich in vielen Ländern der Welt immer mehr zu einer Gesundheitskrise. Hitzewellen und Temperaturen über 30 Grad Celsius werden auch in Österreich immer früher registriert“, sagt Rauch. „Was für manche mit dem Spaß am Schwimmen und Eisessen verbunden ist, ist für viele Menschen, insbesondere für ältere Menschen und Menschen in Großstädten, eine große Bedrohung für die Gesundheit.“
Die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) betreibt das Thermaltelefon im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit und ist im Sommer ganztägig erreichbar.