Helmut Marko: Warum Red Bull nicht hinter „Copygate 2.0“ her ist.

(Motorsport-Total.com) – Offenbar strebt Red Bull keine eingehende Untersuchung des Aston-Martin-Teams an, das in Barcelona eine neue Version des AMR22 enthüllt hat, die vor allem Red Bull RB18 überraschend ähnlich ist im Seitenkastenbereich. Das verriet Motorsportberater Helmut Marko in einem exklusiven Interview auf dem YouTube-Kanal Formel1.de.

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Christian Horner und Helmut Marko, die starken Männer von Red Bull im Formel-1-Zoom

Marko erklärte am 20. Mai in Barcelona zunächst, es gebe „Beweise dafür, dass die Daten heruntergeladen wurden“ und startete deshalb tatsächlich „Copygate 2.0“. Vor allem, weil Dan Fallows, heute Technischer Direktor, und sechs weitere Ingenieure in den vergangenen Monaten von Red Bull zu Aston Martin gewechselt sind und es Berichte über Datendiebstahl gegeben hat.

Doch nun weist Marko seinen ursprünglichen Vorwurf zurück: „Ich sagte, die Daten seien heruntergeladen worden. Aber ich habe nicht gesagt, wohin sie gehen. Das ist ein weiterer Faktor.“ Er sagt auch: “Solange wir nichts beweisen können, werden wir nichts tun.”

Marko gibt zu: Red Bull kann nichts beweisen

Red Bull hatte eine interne Untersuchung angekündigt, um die Sicherheit der Daten zu überprüfen, doch Marko stellt klar, dass Aston Martin derzeit “nichts Konkretes beweisen kann”. Auch die Motivation, zeitaufwändige Recherchen gegen ein konkurrierendes Team durchzuführen, sei überschaubar, „weil wir den Aston Martin nicht als direkten Konkurrenten sehen“, sagt Marko.

Was am Ende bleibt, ist eine “deutliche Ähnlichkeit”, so der Österreicher, eine Meinung, die er keineswegs ausschließlich vertritt. Sky-Experte Timo Glock bleibt skeptisch, ob alles gut war: „Die Aussage von Aston Martin ist in Ordnung, aber es gibt zu viele Zufälle für mich.“

Red Bull: „Wir wollen Aufklärung von der FIA“

Von welchen „Beweisen“ sprach Helmut Marko in Bezug auf „Copygate“ und Aston Martin? Mehr Formel-1-Videos

Dass Aston Martin nach eigenen Angaben im Sommer 2021 zwei Technikkonzepte verfolgt, sich dann für einen Weg entschieden und dann das zunächst verworfene Konzept für Barcelona 2022 wieder ausgegraben hat, erscheint in Glock „seltsamerweise nicht plausibel Leute von Red Bull sind kurz davor ausgewandert”, wundert er sich.

Aston Martin: Das erklärt Vettels Team

Doch Aston Martin bleibt beim Thema Datendiebstahl “klar” bei einem “Nein”. Teamchef Mike Krack versteht nicht, warum das Thema trotz langwieriger Ermittlungen der FIA zum Freispruch von Aston Martin noch immer diskutiert wird: „Das sind in diesem Fall Zufälle. Auch die FIA ​​hat sich das eingehend angeschaut.“

Krack erklärt im Interview mit ‘Sky’ (SCREEN: Jetzt den neuen WOW-Streamingdienst holen und mit Sky-Experten die Formel 1 live in Baku sehen!): “Wir haben ab Mitte letzten Jahres zwei unterschiedliche Fahrzeugkonzepte entwickelt und uns dafür entschieden ein Konzept, aber wir sahen relativ bald, dass wir das bevorzugte Konzept wegen des “Tümmlers” nicht verwenden konnten.

Aston Martin bestreitet, die Vorwürfe von Red Bull kopiert zu haben

Hat Aston Martin die Autos von Red Bull kopiert? Teamchef Mike Krack bestreitet die Vorwürfe.

„Dann gab es mehrere Entwicklungsschleifen mit dem ersten Konzept, und irgendwann haben wir gesehen: ‚Wir kommen nicht weiter Punkt sagten wir: “Okay, wir gehen mit dem alternativen Konzept, das wir hatten.”

Führt Aston Martin die Kopie?

Es wird von Barcelona verwendet. Leistung seitdem in zwei Rennen: ein WM-Punkt. „Man kann kein Auto kopieren und glauben, dass es eine Sekunde schneller fährt“, sagt Formel-1-Experte Marc Surer in einem weiteren Video auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de (Kanal jetzt kostenlos abonnieren und mit jeder Formel-1-Benachrichtigung erhalten). Video!)

Übrigens ist das Problem möglicherweise noch nicht vollständig gelöst. Auch Red Bull interessiert sich für den Fall. Denn wenn das, was Aston Martin getan hat, von der FIA noch als legal eingestuft wird, dann könnte es sein, dass die Aerodynamik von AlphaTauri der von Red Bull in Zukunft deutlich ähnlicher sein wird.

Marko betont: „Wir möchten klären, wie weit man gehen kann, denn wir haben eine Jugendmannschaft, AlphaTauri. Wenn man das konsequent interpretiert, sollte eine deutlich stärkere Zusammenarbeit mit AlphaTauri erlaubt sein, bzw. AlphaTauri technisch endlich viel näher an Red sein. sei Bull Racing“.

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