Veröffentlicht am 25. Juli 2022, 15:08
Hitze in Europa: Österreichs erster See ist verdunstet
Neue Bilder aus dem Weltraum zeigen, wie schlimm die Hitzewelle in Europa ist. Österreichs erste Seen trocknen vollständig aus.
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Links war der Zicksee Anfang Juni mit Wasser gefüllt, rechts ein See, der am 24. Juli fast vollständig ausgetrocknet war.
Sentinel-Hub / ESA-Sentinel 2
Der Zicksee ist ein Steppensee, also ein Gewässer ohne Zuflüsse, das hauptsächlich von Niederschlag und Verdunstung abhängt.
IMAGO/imagebroker
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Große Teile Europas leiden derzeit unter einer Hitzewelle und Dürre.
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In Österreich ist ein See verdunstet.
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Auch in Europa ist in den kommenden Tagen mit hohen Temperaturen zu rechnen.
Wie das Sentinel-2-Satellitenpaar dokumentiert, ist der Zicksee im österreichischen Burgenland innerhalb weniger Wochen fast vollständig ausgetrocknet. Aufnahmen von Anfang Juni 2022 zeigen den See voller Wasser, aber am 24. Juli ist das gesamte Seebett in einer Sandwüste zu sehen. Helfer vor Ort kämpfen seit Tagen darum, die im See lebenden Fische in tiefere Tümpel zu verlegen, doch nun werden Massensterben befürchtet, berichtet Heute.at.
Der Zicksee ist ein Steppensee, also ein Gewässer ohne Zuflüsse, das hauptsächlich von Niederschlag und Verdunstung abhängt. Der See hat eine maximale Tiefe von 140 Zentimetern. In den letzten Jahren wurde Grundwasser in den See gepumpt, um den Wasserspiegel anzuheben.
Zwei Sperrmaximen namens Jürgen und Lebrecht halten Österreich seit Wochen in der Hitze. „Ein Fixtief in Portugal“ sorgte laut Ubimet-Wetterexpertin Michele Salmi gegenüber Heute.at auch für die große und vor allem sehr lang anhaltende Hitze aus Nordafrika in Richtung Mitteleuropa.
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