Das Weltgeschehen kühlt nur im Norden ab
Donnerstag bis zu 39 Grad – DWD erwartet die nächste Hitzewelle
Stand: 02.08.2022 | Lesezeit: 2 Minuten
An heißen Tagen verteilen sie bis zu 300 Liter Wasser
Der heiße Sommer ist noch nicht vorbei – nächste Woche sollen es mancherorts wieder 30 Grad werden. Für Obdachlose kann das ein Problem sein. In Berlin und anderen Städten sind deshalb Wärmebusse unterwegs und verteilen, was gegen die Hitze hilft.
Hier können Sie sich unsere WELT-Podcasts anhören
Zur Anzeige eingebetteter Inhalte ist Ihre widerrufliche Einwilligung zur Übermittlung und Verarbeitung personenbezogener Daten erforderlich, da die Anbieter der eingebetteten Inhalte als Drittanbieter eine solche Einwilligung benötigen. [In diesem Zusammenhang können auch Nutzungsprofile (u.a. auf Basis von Cookie-IDs) gebildet und angereichert werden, auch außerhalb des EWR]. Indem Sie den Schalter auf „on“ stellen, erklären Sie sich damit einverstanden (jederzeit widerrufbar). Dies umfasst auch Ihre Zustimmung zur Übermittlung bestimmter personenbezogener Daten an Drittländer, einschließlich der USA, gemäß Artikel 49 (1) (a) der DSGVO. Hier finden Sie weitere Informationen dazu. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit über den Schalter und Datenschutz unten auf der Seite widerrufen.
Der Deutsche Wetterdienst sagt für Mittwoch und Donnerstag Temperaturen über 30 Grad voraus. Nur im Norden wird es mit bis zu 26 Grad etwas kühler. In Großstädten könnten die Temperaturen sogar nachts tropisch bleiben.
Wer am Montag frischere Luft geatmet und alle Fenster geöffnet hat, dürfte die Abkühlung genießen, solange sie anhält. Denn laut Deutschem Wetterdienst (DWD) ist die nächste Hitzewelle bereits vorhersehbar.
Am Dienstag ist noch mit vereinzelten Regenschauern zu rechnen, am Mittwoch und Donnerstag überwiegt die Sonne. Ab Dienstag wird es in weiten Teilen Deutschlands mit Höchsttemperaturen zwischen 28 und 33 Grad spürbar wärmer.
Eine Ausnahme bildet der Norden, wo die Höchstwerte zwischen 21 und 26 Grad liegen. Zwischen den Alpen und dem Bayerischen Wald entwickeln sich nur wenige Schauer oder Gewitter. Angesichts der Vorkühlung bleiben die Nächte im Bereich von 13 bis 18 Grad ohne “tropische” Temperaturen.
auch lesen
Am Mittwoch und Donnerstag erwarten Meteorologen viel Sonnenschein: zwischen 27 und 36 Grad am Mittwoch und zwischen 29 und 39 Grad am Donnerstag. Vor allem in Ballungsgebieten sollten die Temperaturen nachts nicht unter 20 Grad sinken, sonst können die Nachttemperaturen 16 bis 19 Grad betragen.
Blitz und Donner werden den Nordwesten ab Donnerstagnachmittag abkühlen; Allerdings droht auch Unwetter mit Starkregen, Hagel und böigen Winden, wie der DWD mitteilte. Am Freitag werden es nicht mehr als 27 Grad. Südöstlich der Strecke Mannheim-Berlin werden es noch einmal 30-37 Grad, bevor Schauer und starke Gewitter auch hier Temperaturen unter 30 Grad bringen.
Laut DWD-Prognose wird das Waldbrandrisiko am Donnerstag auf die höchsten Stufen 4 und 5 steigen. Abgesehen von Stürmen mit lokal starkem Regen sei kein großflächiger Regen in Sicht, daher bleibe Dürre ein wichtiges Thema, erklärte Manitta.
Frankreich erwartet, dass die Hitzewelle am Mittwoch ihren Höhepunkt erreichen wird
Auch Frankreich steht vor einer neuen Hitzewelle und in mehreren Regionen des Landes wurde eine erhöhte Alarmstufe ausgerufen. Die hohen Temperaturen werden voraussichtlich mehrere Tage anhalten, wobei die Hitzewelle am Mittwoch ihren Höhepunkt erreicht.
Frankreich stöhnte wie viele europäische Länder unter einer außergewöhnlichen Hitzewelle mit Rekordtemperaturen im Juli. Die nächsten heißen Tage würden nicht so schlimm werden, prognostizierte das Wetteramt. Die hohen Temperaturen begünstigen zudem den Ausbruch von Bränden, von denen sich am Montag mehrere vor allem in Südfrankreich entzündeten.