Hubschrauberabsturz in Italien, sieben Passagiere getötet

Ein vermisster Hubschrauber löste in Italien eine großangelegte Suchaktion aus. Zwei Tage lang fehlte vom Helikopter jede Spur. Am Samstag wurde schließlich das Helium gefunden und mit ihm die Leichen der sieben Passagiere.

Italienische Retter fanden den vermissten Hubschrauber im Apennin in der Region Emilia-Romagna. Der Einsatzort befinde sich auf dem Berg Mount Cusna (2120 m), schrieb die Bergrettung am Samstagnachmittag auf Twitter.

“Ich fand alles verbrannt”

Die Nachrichtenagentur Ansa berichtete unter Berufung auf lokale Helfer, dass die Leichen der sieben Personen gefunden wurden. „Wir hatten Koordinaten und sind zum Tatort geflogen. Wir haben dort alles verbrannt vorgefunden“, sagte ein Air Force-Soldat in einem vom Militär getwitterten Video. Der Ort lag in einem schwer zugänglichen Gebiet in einem Tal. Rettungsschwimmer sollten dorthin gehen.

Der Helikopter war mit insgesamt sieben Personen besetzt: dem italienischen Piloten, vier türkischen Staatsangehörigen und zwei Libanesen. Er verschwand am Donnerstag auf dem Weg von Lucca in der Toskana in die norditalienische Region Venetien spurlos vom Radar. Warum der Helikopter abstürzte, war zunächst unklar. (SDA / chs)

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