Hühnerabsturz | Scholz, Ampel und SPD brechen weg

Es geht nicht, weder bei der Ampel noch bei ihrem Chef Olaf Scholz persönlich. Vor elf Monaten gewann die SPD mit Scholz die Bundestagswahl, vor acht Monaten wechselte er ins Kanzleramt.

Seitdem sind die Popularitätswerte des Kanzlers, seiner Regierung und seiner Partei eingebrochen.

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► Derzeit sind nur 25 Prozent der Bürger mit der Arbeit von Scholz als Kanzler zufrieden, aber 62 Prozent sind unzufrieden, ein Negativrekord in seiner Amtszeit!

Bei einer Direktwahl des Kanzlers würde Scholz nur Dritter werden. 25 Prozent würden sich laut Umfrage für Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) entscheiden, 19 Prozent für CDU-Chef Friedrich Merz und nur 18 Prozent für Scholz.

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Entscheidend für Scholz: die Landtagswahl in Niedersachsen am 9. Oktober.

Wenn die SPD ihren Ministerpräsidenten Stephan Weil verliert, wird es heikel. Dann konnte seine streitsüchtige Partei nicht mehr stillstehen.

► Die Ampel verliert weiter an Popularität: Aktuell sind 27 % mit der Regierung zufrieden, 65 % sind unzufrieden.

► Und die SPD? Seit der Bundestagswahl ist sie mit 19 % hinter Union (28 %) und Grünen (21 %) vom ersten auf den dritten Platz gefallen. Die FDP verliert einen Punkt auf 8 Prozent. Damit erreicht die Ampel insgesamt nur 48 Prozent. Zum Vergleich: Ein jamaikanisches Bündnis aus Union, Grünen und FDP käme zusammen auf 57 Prozent der Stimmen.

Die AfD bleibt unverändert bei 12 Prozent, die Linke bei 5. Die anderen Parteien würden sich 7 Prozent der Stimmen anschließen.

Für BILD am SONNTAG hat das Meinungsforschungsinstitut INSA zwischen dem 15. und 19. August 2022 1.427 Personen befragt (TOM). Die maximale Fehlertoleranz beträgt +/- 2,8 Prozentpunkte. Frage: Wenn nächsten Sonntag Parlamentswahlen wären, wie würden Sie wählen?

Am 19. August wurden 1002 Personen befragt. Fragen: Alles in allem: Sind Sie zufrieden oder unzufrieden mit der Arbeit von Olaf Scholz als Bundeskanzler? Alles in allem: Sind Sie zufrieden oder unzufrieden mit der Arbeit der aktuellen Bundesregierung? Und wenn Sie die Wahl hätten zwischen Olaf Scholz, Friedrich Merz und Robert Habeck, wen würden Sie bei einer Direktwahl zum Kanzler eher wählen?

Foto: BILD

Dieser Artikel stammt von BILD am SONNTAG. Das ePaper der gesamten Ausgabe ist verfügbar hier.

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