Hyundai stellt den nächsten Stromer namens Ioniq 6 vor

Der neue Stromer Ioniq 6 wurde vorgestellt

Hyundai führt den ersten elektrischen 911

Der elektrische Ioniq 5 war ein großer Erfolg für Hyundai. Jetzt legen die fleißigen Südkoreaner bereits die Limousine Ioniq 6 nach, deren Heck an einen berühmten Sportwagen erinnert.

Veröffentlicht: 29.06.2022 um 13:30 Uhr

Hyundai setzt seine Elektro-Offensive fort: Mit dem Ioniq 6 folgt dem Crossover Ioniq 5 eine Limousine. Auch mit seinem coolen Look macht der 6er von sich reden.

Die Neueinführung der attraktiven Elektro-Submarke im Retro-Stil. Der Ioniq 6 übernimmt die LED-Signatur im Pixel-Stil, sieht aber jetzt etwas moderner aus. Es verwendet jedoch auch ikonische Modelle. Mit seiner geschwungenen Motorhaube und der gewölbten Dachlinie erinnert er an einen flachen, langgestreckten VW-Käfer.

Käfer und 911

Als wäre der Beetle nicht schon attraktiv genug, gehen die Südkoreaner noch einen Schritt weiter zurück. Mit den Rundungen des Designs, dem hochgezogenen Diffusor und dem Spoiler erinnert der Ioniq 6 von hinten an einen Porsche 911. Hyundai kommt damit noch besser zurecht als der Porsche selbst mit dem gleichen Panamera.

Sonderanfertigungen haben natürlich auch ihre Vorteile. Es macht den Ioniq 6 mit einem Luftwiderstandsbeiwert von 0,21 besonders aerodynamisch. Dies ist vorteilhaft für Reichweite und Windgeräusche. Auch Hyundai verzichtet auf Seitenspiegel und setzt auf Kameras wie beim Honda E oder auf Wunsch auch beim Audi E-Tron.

Offene Fragen

Wie weit der Ioniq 6 fahren wird, verrät Hyundai noch nicht, angesichts der aerodynamischeren Form als beim Ioniq 5 soll die Reichweite 500 Kilometer übersteigen. Wie der Ioniq 5 soll es auch die 6er-Limousine mit Hinterrad- und Allradantrieb geben. Das Leistungsspektrum soll zwischen 300 und 600 PS liegen. Konfiguriert ist die 800-Volt-Technik, die bereits beim Ioniq 5 kurze Ladezeiten garantiert.

Geräumiger Innenraum

Im Inneren gibt es viel Platz für die vorderen und hinteren Passagiere und einen sehr flachen Boden. Zwölf Zoll große digitale Instrumente werden durch einen ebenso großen Touchscreen für das Infotainment ergänzt. Ein schmales Band aus Belüftungsdüsen zieht sich unten durch den Innenraum. Darunter befinden sich weitere Touch-Buttons für Direktfunktionen und Klimatisierung.

Im Gegensatz zum Ioniq 5 scheint es eine durchgehende Mittelkonsole zu geben. Stattdessen gab es die bequemen Kuschelsessel, in denen man beim Beladen auch ein Nickerchen machen kann. Der Kunde kann zwischen ökologisch hergestellten Ledersitzen oder Stühlen und Paneelen aus recycelten PET-Flaschen wählen.

Der Hyundai Ioniq 6 soll noch in diesem Jahr auf den Markt kommen. Es gibt noch keine Preise.

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