Servette will 5 Millionen Franken
Der Stern von Nati Imeri springt ab, aber nicht in Bern
Erster gegen Dritter. Das offizielle Plakat von YB gegen Servette. Aber es ist der absolute Erfolg, denn die beiden Teams sind Co-Leader. Und nicht mittendrin: der Nati-Spieler Kastriot Imeri. Er will gehen, aber nicht zu YB.
YB und Servette sind zwei der Top Drei. Auf dem Aufkleber steht also: Superior Battle! Und für YB zusätzlich maximales Risiko! Servette ist das einzige Team, gegen das die Berner seit ihrem Wiederaufstieg 2019 eine Negativbilanz aufweisen: 12 Spiele, 4 Siege, 5 Niederlagen. Wer glaubte, die Granaten als gefürchteten Gegner 2021 losgeworden zu sein, beschwor YB mit zwei Niederlagen in der letzten Cork-Saison erneut die Geister herauf.
Sierra zeigt das Beispiel von Servette
Vincent Sierro, der am Donnerstag gegen Kuopio mit einem seltenen Schuss traf, der das Wort „Hammer“ voll treffen ließ, sagt: „Man startet in die Saison und bekommt dann ein bisschen Glück wie Servette in Basel mit einem tollen Jérémy Frick im Tor und schieße 1:1. Und du bist in der Saison. So oder so wird es ein tolles Spiel um den ersten Platz!“
Imeri hat nur noch ein Jahr Vertrag
Apropos YB und Servette: Aus dem Nichts kam das Gerücht, YB wolle den abwanderungswilligen Genfer Nationalspieler Kastriot Imeri (22) holen und damit Klubs wie AC Florenz oder Brügge Konkurrenz machen. Jedenfalls hat Imeri die ganze Saison separat trainiert und wurde nie einberufen. Servette möchte ihn unbedingt verkaufen, da sein Vertrag nur noch ein Jahr läuft. Die Genfer rechnen mit fünf Millionen Franken. So viel zu den restlichen zehn Monaten, die eigentlich nur vier Monate sind, denn im Winterfenster kann man Spieler mit dieser Restlaufzeit verpflichten. Deshalb ist die Schätzung von Transfermarkt (acht Millionen Euro) absurd.
Fünf Millionen sind YB zu hoch
So oder so: Servettes monetäre Erwartungen sind YB zu hoch! Die Gerüchtesteuer hätte ruhig etwas weiter als bis zur Nasenspitze denken können, anstatt einen Besuch in einer Pizzeria in der Berner Innenstadt als schlüssigen Hinweis auf einen möglichen Wechsel zu interpretieren. Aus Genf klingt es fast sarkastisch: YB müsste sehr tiefe Hosentaschen haben, um Imeri bezahlen zu können… Und YB selbst sagte, dass es für eine solche Gebühr im Moment keine Notwendigkeit gebe.
Credit Suisse Superliga
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