Der Fischotter stand jahrelang auf der Artenschutzliste Oberösterreichs. Damit ist nun Schluss, wie Landwirtschaftsministerin Michaela Langer-Weninger (ÖVP) mitteilte. Denn der Erhaltungszustand der Tiere sei “günstig”. Daher kann der Fischotter per Verordnung wieder gejagt werden, aber nur unter bestimmten Bedingungen.
So oh Das Monitoring des Fischotters durch das Institut für Biologie der Karl-Franzens-Universität Graz ergab, dass der Tierbestand in Oberösterreich wieder auf geschätzte 646 Tiere angewachsen ist. Genug, um den Otter von der Liste zu streichen. Und rechtzeitig, um den Fischbestand wieder zu stärken. Laut Langer-Weninger hat die Ausbreitung des Fischotters zu massiven Verlusten in den heimischen Gewässern geführt. Sogar ganze Fischteiche wurden von den Ottern gefressen.
Tor des ersten oo. Die Otterverordnung, die vergangene Woche in der Landesregierung mit breiter Zustimmung verabschiedet wurde, soll nun „ein natürliches Gleichgewicht wiederherstellen“. Daher kann eine Regulierung des Jagdbestandes in Einzelfällen und regional begrenzten Gebieten erforderlich sein, heißt es in einer Ausgabe. Rechtsgrundlage ist Oberösterreich in der Fassung vom Dezember des Vorjahres. Jagdrecht.