Coronavirus
In Niederösterreich werden CoV-infizierte Beschäftigte künftig auch in Kindergärten beschäftigt. Positiv getestete Mitarbeiter sollen beispielsweise administrative Aufgaben übernehmen. Infizierte Mitarbeiter werden nicht in Kontakt mit Kindern arbeiten.
12.08.2022 14.35
Online ab heute, 14:35 Uhr
Asymptomatisch infizierte Kindergärtnerinnen „können zum Beispiel administrative Aufgaben übernehmen oder gruppenübergreifend im Kindergarten arbeiten“, sagte Bildungsministerin Christiane Teschl-Hofmeister am Freitag bei einer Pressekonferenz in St. Pölten.
Keine Lecktests mehr
Schlecker-Tests werden in niederösterreichischen Pflegeeinrichtungen nicht mehr angeboten; mehr Infos unter Keine Schlecker-Tests mehr in Kindergärten (noe.ORF.at, 12. August 2022). Das bundesweite Screening wird nicht mehr vom Bund gefördert. Aus dem Staatshaushalt steht kein Geld für Schlecker-Tests zur Verfügung.
Experten wie der Komplexitätsforscher Peter Klimek und der Epidemiologe Gerald Gartlehner haben jedoch das Fehlen von Screening-Maßnahmen massiv kritisiert. Laut Experten gibt es derzeit so wenig Hinweise, dass die Zahlen nicht aussagekräftig sind. Man fahre ohne Tacho, sagt Klimek.
Für den Einsatz infizierter Mitarbeiter in Schulen nach Aufhebung der Quarantäne Anfang August ist noch keine Regelung getroffen worden. Die Staatsanwaltschaft teilte mit, man warte auf schriftliche Leitlinien der Bundesregierung und werde die anderen Bundesländer in den kommenden Wochen konsultieren.
Anträge auf Schulstartgeld können ab Dienstag online gestellt werden
Fragen zum Schulstartgeld
E-Mail: schulstartgeld@noel.gv.atTelefon: 02742/9005-46346
Niederösterreichisches Schulstartgeld kann ab Dienstag kommender Woche auf der Website des Landes Niederösterreich beantragt werden. Kinder und Jugendliche, die eine Grund- oder weiterführende Schule besuchen oder eine Ausbildung absolvieren, erhalten laut Heft eine einkommensunabhängige Förderung in Höhe von 100 Euro.
Anträge können bis zum 4. Februar 2023 gestellt werden. 20 Millionen Euro hat das Land für das Schulstartgeld eingeplant, das eine der fünf im Sommer beschlossenen Anti-Inflations-Maßnahmen ist.