Die 600-Euro-Entlastung solle mit den höchsten Gewinnen von Wien Energie und den Wiener Stadtwerken finanziert werden, forderte Nepp am Rande des Vereinsaustritts von der Wiener Freiheitlichen. Denn: „Es ist schon erstaunlich, dass rote Manager mehr als eine Milliarde Gewinne haben und dann doppelte Fernwärmepreise zahlen und Wiener Eigenheime mit 540 Euro belastet werden.“
Die Stadt vergibt einen Energiegutschein in Höhe von 200 Euro
In einer Aussendung bezeichnete er den von Oberbürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) präsentierten Energiebonus als „schlechten Witz“. Dass die Gewinne laut Stadt notwendig sind, um zu investieren und klimaneutral zu sein, ist kein Argument für Nepp. „Wenn ein Viertel der Wienerinnen und Wiener nicht mehr wissen, wie sie Lebensmittel, Wohnungsmiete oder Heizung im Winter bezahlen sollen, ist mir Klimaneutralität gerade egal.“
Inflation: Die Opposition erhebt Ansprüche
Einen Tag nachdem die Stadt angekündigt hatte, wie man die Inflation der Fernwärme anheizen will, ließ die Wiener FPÖ kein gutes Haar am Plan. Stattdessen präsentierten die Freiheitlichen ihre Vorschläge nach einem Ausscheiden aus dem Verein im Burgenland.
Auch die Forderung nach Tariferhöhungen hört auf
Darüber hinaus fordert sie eine sofortige Senkung der Tarife, darunter ein fünfjähriges Einfrieren der Tariferhöhungen für Müll, Abwasser, Abwasser, Parkplätze, Badezimmer usw. sowie die Rücknahme der Erhöhung der Mietwohnungen. „Herr SPÖ-Bürgermeister Ludwig, kommen Sie aus Ihrem sozialen Kühlschrank und zeigen Sie Ihr soziales Herz“, appellierte Nepp.
Kritik an der FPÖ kam auch bei Stadtrat Peter Hanke (SPÖ). “Wien hat ein dauerhaftes, festes und erhebliches Schuldenproblem.” In der guten alten Zeit werde nichts erwirtschaftet und die Haushaltslöcher würden nur durch Greifen der Taschen der Wiener erzielt, so der Präsident des FPÖ-Klubs, Maximilian Krauss. Er forderte einen vernünftigen Konsolidierungsplan, denn wenn die Schulden weiter steigen, werde es immer schwieriger, Kredite zu bekommen.
Günstigere ÖPNV-Tickets für Studenten und Senioren
Unterdessen forderte die Wiener ÖVP von der Wiener Stadtregierung Änderungen bei den ÖPNV-Tickets. Der Bund habe vor Monaten 150 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, um die Fahrpreise zu senken, kritisierte Landesparteipräsident Karl Mahrer am Mittwoch in einer Aussendung.
Wien sperrt die günstigsten Tickets für Studenten und Senioren, die im Ticketsystem der Wiener Linien besonders benachteiligt werden. Studenten sind die einzige Gruppe, für die es keine Jahreskarte gibt und müssen daher viermal im Jahr Tickets kaufen. Rentner unter 65 Jahren sind erneut von der Alterskarte ausgenommen. „Wir brauchen einfach weniger Bürokratie und niedrigere Preise, gerade in Zeiten steigender Inflation“, sagt Mahrer.
Grüne sprechen von “Roter Stopp”
Der Shutdown betreffe derzeit beispielsweise „die Sperrung von Stellenangeboten und die Änderung der StVO, das zögerliche Vorgehen bei inflationshemmenden Maßnahmen, das Auslöschen innovativer Arbeitsmarktthemen und die Verdopplung der Arbeitspreis-Fernwärme“, so Grüne Stadt . Vereinsraum. „Das ist uns damals einfach aufgefallen. Nur so kann der Zustrom fossiler Brennstoffe gestoppt werden. Wir ziehen endlich ins Grüne für einen ambitionierten Ausbau des ÖPNV, für Fahrräder und für alle, die sich klimafreundlich in der Stadt bewegen wollen“, sagte Parteivorsitzender Peter Kraus.