Inflation: Sozialminister Rauch will Sozialhilfe & Co. anpassen

Sozialminister Johannes Rauch (Grüne) kündigte am Dienstag eine Entlastung für den Sturz von „ZiB 2“ an. 4 Milliarden Hilfspakete hat die Bundesregierung bereits auf den Weg gebracht, nun wird ein weiteres Paket verhandelt. Dass dies erst im Herbst geschehen wird, liegt daran, dass es einer “parlamentarischen Eskalation” bedarf.

Rauch will sowohl kurzfristige als auch strukturelle Maßnahmen umsetzen. Transferleistungen wie Sozialhilfe, Arbeitslosengeld und Familienzulagen sollten angepasst werden.

Rauch kündigte zudem an, auch die Preise kontrollieren zu wollen und zu schauen, ob “ein paar den Moment nicht genutzt haben”. Auf Nachfrage von Armin Wolf sagte er, er habe niemanden im Verdacht, aber etwa in der Baubranche könne die Preisentwicklung nicht nur durch Inflation erklärt werden, sagte Rauch.

Denkbar sei eine Mietobergrenze, wie sie von der SPÖ vorgeschlagen wird, „auf Zeit“. Ein ganzer „Maßnahmenkatalog“ wurde erstellt und wird nun evaluiert.

Die Anhebung des Klimabonus auf 250 Euro – unabhängig vom Einkommen – erklärte Rauch damit, dass die Maßnahmen „überschaubar“ sein müssten. Die Qualifizierung nach Einkommen stellt einen Verwaltungsaufwand dar.

Er glaubt, dass eine Verschiebung des CO2-Preises im Oktober argumentiert werden kann. Die Begrünung wird weiter voranschreiten.

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