Integration: Österreich wurde von zwei Migrationswellen getroffen

Welche neuen Entwicklungen sind darüber hinaus relevant?

Generell ist festzuhalten, dass mittlerweile mehr als jede vierte in Österreich lebende Person einen Migrationshintergrund hat; das heißt, etwa 2,24 Millionen Menschen.

Rund 40.000 Asylanträge wurden im vergangenen Jahr gestellt, 170 Prozent mehr als im Vorjahr.

Wer hat Asyl bekommen?

Rund 12.000 Menschen erhielten 2021 Asyl. Die meisten kamen aus Syrien (6.900), Afghanistan (2.600) und dem Iran (600).

„Ohne Zuwanderung würde Österreich schrumpfen“, sagt Tobias Thomas, Leiter der Statistik Austria.

Im europäischen Vergleich liegt Österreich mit einem Anteil von Zuwanderern an der Gesamtbevölkerung von 20 Prozent zusammen mit Schweden (20 Prozent) auf dem fünften Platz; in Luxemburg, der Schweiz, Malta und Zypern ist der Anteil der Einwanderer sogar noch höher.

Viele Zugewanderte fühlen sich der Republik Österreich in ihrer Zugehörigkeit stark verbunden. Bei türkischstämmigen Menschen sind es 70 Prozent, bei Afghanen bis zu 80 Prozent.

Herausforderung Arbeitsmarkt

Wirtschaftlich und arbeitsmarktseitig sind noch Anstrengungen nötig, um Menschen mit Migrationshintergrund eine Erwerbstätigkeit zu ermöglichen.

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