Intel Arc A370M: Drama in den Benchmarks von Spielen

07.10.2022 um 11:00 Uhr von Maximilian Hohm – Intels neues Arc A 370M Handy konnte im ersten Test nur in synthetischen Benchmarks überzeugen. In den aktuellen Spieletests haben es die Geforce GTX 1050 Ti und die GTX 1060-Handys regelmäßig geschlagen, während die RTX 3050 vorne unangreifbar ist. Lesen Sie weiter unten mehr darüber.

Intel hat den Launch der eigenen Arc-Alchemist-Modelle mehrfach verschoben und vorsichtshalber erst die erste dedizierte Grafikkarte, die Intel Arc A 380, in China auf den Markt gebracht. Allerdings ist mittlerweile bekannt, dass die Arc A 380 von einer Radeon RX 6400 überholt wird und Intel-Treiber noch viel Optimierungsbedarf haben. Nicht so beim Arc A 370M, ein mobiler Ableger auf Basis des ACM G11-Grafikchips mit 4 GiB GDDR6-Speicher kann auch in westlichen Ländern erworben werden.

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In einem ersten Test bei Notebookcheck wurde das Arc A 370M mit Intel Core i7-12700H und 16 GiB LPDDR5-Speicher in ein Asus Zenbook Flip 15 Q539 eingebaut. Mit einem Standard-Factory-Controller, der keinen Beta- oder Prototypenstatus hat, ähnelt das Bild jedoch dem des Arc A380 für Desktop-Computer.

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Die Arc A 370M bekommt 3885 Punkte auf dem synthetischen 3D Mark Time Spy und platziert sich mit 4704 Punkten unterhalb von Nvidias Geforce RTX 3050. Eine ältere Geforce GTX 1060 Mobile erreicht mit 3.601 Punkten etwas weniger Leistung. Vergleicht man jedoch die Spieleleistung dieser Modelle miteinander, fällt auf, dass die im synthetischen Test langsamere Geforce GTX 1060 in den meisten Fällen deutlich schneller ist.

In Full HD mit höchster Detailgenauigkeit kann sich die GTX 1060 Mobile in The Witcher 3 50 Prozent vor Intels Arc 370M platzieren, während sie in X-Plane 11 135 Prozent schneller ist die Geforce und in Dota 2 ist die 1060 Mobile 73 % schneller als das Angebot von Intel. Das wiederum macht deutlich, dass Intel noch einiges an Optimierungen und Treiberentwicklungen vor sich hat, damit Grafikkarten ihre bei synthetischen Benchmarks gezeigte Bruttoleistung auch in der Spielepraxis umsetzen können.

Die: Notebookcheck

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