«Ich finde das arrogant»: Kuoni-Chef schlägt die Schweizer ein und gibt Tipps für die Buchung der Herbstferien
Unrealistischer Flugplan, schlechte Kommunikation, Arroganz: Dieter Zümpel, Chef des Reisekonzerns Kuoni, spricht über die Defizite der Lufthansa-Tochter, sagt, welche Destinationen derzeit gefragt sind und worauf bei der Urlaubsplanung zu achten ist
Lagune Cala Salada auf Ibiza: Kuoni hat Nachholbedarf bei den Ferienbuchungen.
Foto von Alex Tihonov / Moment RF
Auf Ibiza sind es am frühen Morgen bereits 26 Grad, als Kuoni-Chef Dieter Zümpel ein Team-Interview erhält. Der Deutsche verbringt eine Woche im Büro auf der spanischen Insel. Zwei Wochen verbrachte er hier im Urlaub. “Und jetzt habe ich mir im Ferienhaus meiner Schwiegereltern ein Atelier eingerichtet.” Das nennt man Arbeit – eine Mischung aus Arbeit (Arbeit) und Urlaub (Urlaub). Das ist eine große Chance, sagt Zümpel. Ihre Internetverbindung hingegen ist nicht so toll und das Bild friert ein. „Das ist der klassische Demonstrationseffekt, denn bisher hat alles problemlos funktioniert.“