Jeder Zwölfte sammelt große Mengen an Bargeld zu Hause

Only cash is true: Viele Schweizer sind auf Bargeld angewiesen. (Symbolfoto)

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Ob in der Kasse oder unter der Matratze: Bargeld zu Hause aufzubewahren ist ein ausgesprochener Volkssport der Schweizer Bevölkerung. Laut einer Umfrage ist es sogar die drittbeliebteste Anlageform.

Die Schweiz, ein Traum für Diebe: Knapp ein Dutzend Menschen häufen hierzulande viel Bargeld oder sogar ihr ganzes Vermögen zu Hause an. Das ist das Ergebnis einer am Dienstag veröffentlichten Studie von Moneyland zum Anlageverhalten der Schweizer Bevölkerung.

80 Prozent der Studienteilnehmer gaben an, viel oder sogar ihr gesamtes Geld zu Hause aufzubewahren. Wo sich die Notfallgegenstände und Münzen befinden, müssen Diebe aber selbst herausfinden, das geht aus der Studie nicht hervor.

Alles in allem ist Bargeld zu Hause die drittbeliebteste Anlageform der Schweizer. Fast drei Viertel (71 %) der Befragten bewahren Bargeld zu Hause auf. Allerdings handelt es sich in fast der Hälfte der Fälle (42 %) nur um kleine Geldbeträge.

Das persönliche Konto befindet sich ganz oben

Neben dem Geld unter dem Kopfkissen sind zwei ganz klassische Anlageformen am beliebtesten: An der Spitze steht das Privatkonto, gefolgt vom Sparkonto. Fast 90 % der Befragten gaben an, das Geld auf ihrem Privatkonto zu halten, 83 % auf ihrem Sparkonto.

Es folgt gemäss Mitteilung die Vorsorge in Form von Pensionskassen, 3. Pensionskassen oder Wertschriften- und Sparkontenlösungen der 3. Säule. Mehr als die Hälfte der Befragten investierte zumindest einen Teil ihres Geldes auf diese Weise.

Insbesondere Pensionskassen und Wertpapierlösungen seien im Vergleich zum Vorjahr beliebter geworden, heißt es in der Mitteilung. „Dies dürfte vor allem auf das Niedrigzinsumfeld zurückzuführen sein“, sagte Moneyland-CEO Benjamin Manz in der Mitteilung.

Kryptowährungen sind ein Trend

18 Prozent der Umfrageteilnehmer gaben an, einen Teil ihres Geldes in Kryptowährungen investiert zu haben. Insbesondere alternative Kryptowährungen neben Bitcoin haben an Popularität gewonnen.

Dem Bericht zufolge hat auch ein gutes Viertel der Schweizer Bevölkerung Gold als Geldanlage, die meisten jedoch nur in kleinen Beträgen. „Das ist wahrscheinlich eine Reaktion auf die globale Inflation“, sagt Manz. Das Edelmetall gilt in der Regel als Absicherung gegen Inflation.

Ein Viertel der Befragten besitzt auch Aktien. Allerdings stellten die Studienautoren fest, dass Männer in allen Anlageformen häufiger Geld anlegen als Frauen. Mehr als doppelt so viele Männer wie Frauen investieren in ausländische Aktien, aber auch in Fonds, Kryptowährungen oder Währungen.

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