München – Das “Scheißfragen”-Interview von Toni Kroos nach dem Sieg im Champions-League-Finale sorgt weiterhin für lebhafte Diskussionen.
War die Reaktion des Mittelfeldspielers von Real Madrid gerechtfertigt? Oder war das Verhalten des 32-Jährigen unbeaufsichtigt oder skandalös? Er hatte das Interview vorzeitig verflucht.
Interviewpartner Nils Kaben vom „ZDF“ hat sich nun zu dem ungewöhnlichen und emotionalen Gespräch mit Kroos geäußert. Die Frage, ob er überrascht sei, dass die Königlichen unter Druck stehen, löste beim ehemaligen Nationalspieler schließlich Unbehagen aus.
“Es sollte sich nicht so verhalten”
„Kroos hätte die Frage als Vorlage nehmen können, um darauf hinzuweisen, dass Real im gesamten Wettbewerb immer wieder in schwierigen Situationen gerettet wurde“, sagte Kaben dem Spiegel.
Inzwischen hat sich Kaben mit anderen Journalisten ausgetauscht. Man sei “klar zu dem Schluss gekommen, dass man sich als Spieler nicht so verhalten sollte”.
Es ist nicht möglich, aus einer echten Frage zum Spielverlauf etwas Persönliches zu machen. „Ich habe ihm gratuliert, wie es hätte sein sollen, aber ich freue mich auch im Gegenzug auf ihn“, sagte Kaben.
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