Oliver Kahn bestätigt Lewandowskis Abschied. ©APA/afp/CHRISTOF STACHE
Der Wechsel von Robert Lewandowski vom FC Bayern München zum FC Barcelona ist so gut wie perfekt. Bayern-Geschäftsführer Oliver Kahn bestätigte am Samstag gegenüber Bild einen Deal.
16. Juli 2022
Von: dpa
„Vorerst aber nur mündlich, der Vertrag steht noch aus“, sagte Kahn, der einen Lewandowski-Wechsel zunächst mit einem „Genug“ ausgeschlossen hatte und auf der Erfüllung des noch ein Jahr laufenden Vertrages pochte. Vor zwei Monaten gab es weder ein Angebot für Lewandowski noch die Aussicht auf Alternativen.
„Die Situation hat sich seitdem grundlegend geändert. Am Ende hat der FC Barcelona eine Summe geboten, für die ein Verkauf für uns absolut sinnvoll ist“, so Kahn weiter. Zudem sei man zuletzt sehr erfolgreich auf dem Transfermarkt unterwegs gewesen und habe eine absolute „Deshalb haben wir uns jetzt geeinigt beim FC Barcelona”, sagte Kahn.
Kohle für die Bayern Für die Bayern, die am Samstagnachmittag zur Präsentation der Mannschaft in die Allianz Arena eingeladen hatten, ist der Transfer wirtschaftlich lukrativ: Sie sollen eine Ablösesumme von 45 Millionen Euro und bis zu fünf Millionen Euro Bonuszahlungen erhalten . Und Lewandowski erreicht seinen Wunsch, er will die Katalanen zu glorreichen Tagen nach der Ära von Lionel Messi führen.
Abschied vom FC Bayern: Robert Lewandowski © APA/afp/RONNY HARTMANN
Vor dem Wechsel verließ Lewandowski nach vielen Umarmungen als letzter den Trainingsplatz. Unter der Münchner Sonne schwitzte der Weltfußballer am Samstag mit seinen Teamkollegen noch einmal überraschend gut und verabschiedete sich nach dem Training. Medienberichten zufolge war das Ende des Verbleibs des Superstürmers beim FC Bayern bereits besiegelt. Dies informiert Bild, Cel ich Kicker ohne Quellenangaben sowie spanische Medien zu zitieren.
Der polnische Nationalspieler bleibt vier Jahre in Barcelona. Es wurde mit einem Vierjahresvertrag und einem Dreijahresvertrag mit Option auf eine weitere Saison spekuliert. Er soll am Sonntag unterschreiben und dann mit dem Team des renommierten und verschuldeten katalanischen Klubs durch die USA touren, statt mit dem FC Bayern, der am Montag reist. Am Ende sprachen die hohe Ablöse für einen 34-jährigen Profi, der bald 34 wird, und das gesparte Mega-Gehalt für einen Wechsel.