Seit Sonntag steht es fest: Bundespräsident Alexander Van der Bellen kandidiert erneut für das höchste Amt des Landes. Von den im Nationalrat vertretenen Parteien will nur die FPÖ mit einem eigenen Kandidaten ins Rennen gehen. FPÖ-Chefin Susanne Fürst wurde als mögliche Konkurrentin abgelöst. Am Dienstag kritisierte er Van der Bellen und seinen Auftritt bei ZiB2 und sagte auf Nachfrage: „Offensichtlich gehöre ich zum kleinsten Kandidatenkreis“, den Parteichef Herbert Kickl bedacht habe. Eine Entscheidung werde es „in absehbarer Zeit“ geben.
Unterdessen ist die MFG bezüglich ihrer eigenen Nominierung noch unentschlossen.
Die Partei „Menschen – Freiheit – Grundrechte“ wolle „drei bis fünf Wochen“ auf die nächste warten, sagt MFG-Bundesgeschäftsführer Gerhard Pöttler auf KURIER-Anfrage, „und im Sommer entscheiden“. Dies gelte vor allem für das, was “bundesweit immer noch passiert”.
Seit den ersten Wahlerfolgen der MFG ist viel passiert: Landtagswahlen in Oberösterreich 2021, Gemeinderatswahlen in Tirol und Niederösterreich 2022. Vor allem, wenn es um die eigene Agenda der MFG geht.
Mit der vorzeitigen Abschaffung der Maskenpflicht ab dem 1. Juni und der weiteren Aussetzung der Impfpflicht verliert die MFG ihren roten Faden.