Viele Athleten bereiten sich derzeit auf die nächste Weltcup-Saison in Südamerika vor. Aus dem Trainingslager der ÖSV-Frauen sind schlechte Nachrichten zu vermelden. Katharina Gallhuber stürzte beim Slalomtraining in Ushuaia (ARG) unspektakulär und zog sich eine Knieverletzung zu. Anschließend reiste der kleine Österreicher in die Heimat, um die Schwere der Verletzung zu klären. Die MRT-Untersuchung gestern Abend in Innsbruck ergab einen Riss des vorderen Kreuzbandes, sowie einen Riss im linken Knie und im Innen- und Innenmeniskus. Der 25-Jährige wurde heute in der Klinik Hochrum von Dr. Christian Fink operiert.
„Die Diagnose ist natürlich extrem enttäuschend und sehr schmerzhaft. Ich hätte gehofft, dass das Ergebnis weniger beunruhigend ausfallen würde, aber ich nehme die Situation und die Herausforderung wieder an und werde weiterkämpfen“, zeigte sich der Technikspezialist zuversichtlich. Die vergangene Saison war für Niederösterreich ein Auf und Ab gewesen. Im Training habe er sich nun super gefühlt, weshalb die Verletzung besonders schmerze. Der 25-Jährige hat jedoch die sozialen Medien genutzt, um Optimismus zum Ausdruck zu bringen, dass er sich erholen und auf den Erfolgen der Anfangszeit aufbauen kann, insbesondere auf seine beiden Medaillen bei den Olympischen Winterspielen 2018.
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