21. Juni 2022
Keba-Chef Gerhard Luftensteiner blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück und sucht weitere Mitarbeiter. © Keba
Keba-Chef Gerhard Luftensteiner konnte am Dienstag auf ein erfolgreiches Jahr in seiner Bilanz zum Ende März zurückblicken.
Der Umsatz stieg trotz Pandemie und globaler Lieferkettenprobleme um fast 30 Prozent auf 537,7 (415,4) Millionen Euro. Was die Belegschaft anbelangt, so wurde die Zahl der Arbeiter um 2.000 überschritten, berechnet auf der Basis von Vollzeitäquivalenten am Ende des Geschäftsjahres 1963.
Der Linzer Elektronikspezialist beschäftigt derzeit rund 180 Leiharbeiter zur Abdeckung von Spitzenlasten. Mit Blick auf die Zukunft setzt Keba weiter auf Innovationen, im Vorjahr wurden 70 Millionen Euro für Forschung und Entwicklung ausgegeben.
Außerdem werden die Produktions- und Büroflächen erweitert. Am Hauptstandort des Gewerbeparks Urfahr wurde früher als geplant in eine weitere Produktionslinie für Hochleistungselektronik inklusive Prüfinfrastruktur investiert.
Dadurch wurden die Produktionsflächen für die Montage von Geräten am zweiten Produktionsstandort der Industrielinie nochmals erweitert und betragen nun rund 30.000 Quadratmeter. Zudem seien die Vorbereitungen für den neuen Standort im Technologiering Leonding/Pasching im Plan, sagte Luftensteiner. Die Umwidmung ist erfolgt, Baubeginn soll laut Keba-Chef 2023 sein.