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Die letzten Wochen waren zeitlich von einem ständigen Auf und Ab geprägt: Nach einem ruhigen Wochenende folgten am Sonntagabend lokale Hagelschauer. Am Montag gab es erneut teils heftige Stürme, die örtliche Überschwemmungen verursachten.
Nun hat sich die Zeit grundlegend geändert. Einer Position nach Südwesten mit warmer, stürmischer Luft folgt eine Position nach Nordwesten am oberen Rand der Azoren. Zum Glück ist die Sturmgefahr vorerst gebannt. Und die Temperaturen am Nordhang der Alpen sind perfekt für Liebhaber des „gemäßigten mitteleuropäischen Sommers“.
Momentan kein Gewitter mehr
Die nächsten Tage bringen oft sonniges Sommerwetter in weite Teile der Schweiz. Lediglich die östlichen Landesteile sind vereinzelt von schwachen Ausschreitungen betroffen, etwa am Donnerstag. Lokale Schauer bergen jedoch keine Chance für schlechtes Wetter: Starkregen, Hagel und Sturmfluten sind über das Wochenende hinaus kein Problem mehr.
Legende: Blitzshow im Emmental am 3.4. Juli. In den kommenden Tagen werden Blitze eine Seltenheit sein. Daniel Zing
Heiß im Norden, aber nicht heiß
Hitzetage mit Höchstwerten über 30 Grad stehen im Norden derzeit nicht auf dem Wetterprogramm, auch die verrückte Luft ist verflogen. Am Nachmittag erreichen die Temperaturen zwischen 23 und 27 Grad. Die Nächte werden relativ kühl: Bei Tiefstwerten zwischen 10 und 14 Grad können Sie wieder gut schlafen.
Bildunterschrift: In den kommenden Tagen erwartet uns oft sonniges und ruhiges Sommerwetter, wie hier im Münstertal. Luca Pitsch
Süden etwa 30 Grad jeden Tag
Am Südhang der Alpen hingegen folgt ein heißer Tag auf den anderen. Die Nachmittagstemperaturen liegen derzeit bei etwa 30 Grad. Aber auch im Tessin gibt es vorerst keine drückenden Geschäfte: Dank Nordwind ist die Luft relativ trocken. Und Tropennächte sind auch selten, die Temperaturen sinken meist von 19 auf 14 Grad.