Kickl schloss erneut eine Kandidatur bei der Bundestagswahl aus

von. – 08.06.2022 13:24 (Akt. 08.06.2022 14:07)

Präsidentschaftswahl: “Ich werde nicht kandidieren”, sagte FPÖ-Chef Herbert Kickl. © APA / GEORG HOCHMUTH (Symbolbild)

Die Bundestagswahl findet ohne Herbert Kickl als Kandidat statt. Am Mittwoch schloss der FPÖ-Chef erneut eine Teilnahme aus.

Präsidentschaftswahl ohne Herbert Kickl-Kandidatur: „Ich werde nicht selbst kandidieren“, sagte er. Weil er der Meinung ist, dass das Amt des Bundesparteivorsitzenden und Klubpräsidenten nicht mit der Führung eines Präsidentschaftswahlkampfes vereinbar sei. Die FPÖ werde den blauen Kandidaten vorstellen, sobald der Wahltermin feststehe, sagte Kickl.

Thema der Bundespräsidentenwahl in der FPÖ

Bei den FPÖ-Gremiumssitzungen am Vortag sei “selbstverständlich” auch über die Präsidentschaftswahl gesprochen worden, sagte Kickl am Mittwoch auf einer Pressekonferenz. Es war jedoch von Anfang an klar, dass in dieser Frage keine Entscheidung getroffen werden würde. Das Thema stehe gar nicht auf der Tagesordnung, der FPÖ-Präsident wiederholte seine Äußerungen vom Vortag. Die Erwartungen seien nur von den Medien geschürt worden, sagte er.

Zu seiner (aktuellen) Feststellung, nicht selbst in den Ring um das höchste Staatsamt zu steigen, sagte der FPÖ-Chef: „Wer Großes will, muss Grenzen setzen.“ Ihm geht es darum, die FPÖ auf 25 Prozent zu bringen und bei den Nationalratswahlen ein starkes Ergebnis zu erzielen.

Präsidentschaftswahl mit FPÖ-Kandidat

Kickl ließ erneut keinen Zweifel daran, dass die FPÖ einen Präsidentschaftskandidaten aufstellen wird: „Es ist kein Geheimnis, dass die Führungsgremien der FPÖ mir darin zustimmen, dass es fast eine patriotische Pflicht ist, den schlafenden Systemkandidaten Alexander Van zu unterstützen, um den Abmachungen entgegenzuwirken.“ ein Vertreter“, kritisierte die Schlagzeile gleichzeitig. Er nennt Van der Bellen nur eine Begründung:

Auch die FPÖ hatte am Vortag bei Sitzungen von Parteivorstand und -spitze erklärt, es gebe “mehrere Persönlichkeiten” für eine blaue Kandidatur. „Ich werde keine Namen nennen, die ohnehin schon bekannt sind“, sagte Kickl. Als Favoritin gilt Verfassungssprecherin Susanne Fürst. Alle Betroffenen seien jedenfalls “aus einem anderen Stoff als Van der Bellen” – weil sie beispielsweise wüssten, “dass die österreichische Staatsbürgerschaft kein Schrott ist, den man verschwenden kann”, sagte Kickl.

Wann findet die Präsidentschaftswahl statt?

„Aber es ist noch nicht an der Zeit, für ein Amt zu kandidieren“, sagte Kickl. „Es geht nicht darum, Erster auf dem Feld zu sein, sondern an die Spitze zu kommen.“ Die “entscheidende Frage” bei der blauen Entscheidung eines Kandidaten ist das Datum der Wahl. Er hofft, dass die Regierung klären wird, wann das sein wird. Es käme der Verdacht auf, “dass das das nächste Siebenerspiel ist, denn je kürzer die Lieferzeit, desto mehr profitiert der Halter.” Die FPÖ werde die Entscheidung des Kandidaten jedenfalls “zeitnah” mit der Bekanntgabe des Wahltermins treffen, sagte Kickl.

Kickl wies einen Bericht der Österreich-Zeitung zurück, wonach die FPÖ Kronen-Zeitung-Kolumnist Tassilo Walentin zum Hofburg-Rennen schicken wolle. Dies seien keine “Eilmeldungen”, sondern “Umarmungen”, sagte er.

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