Nach Angaben der ukrainischen Armee verstärkt Russland seine Truppen um Siewjerodonezk im Osten des Landes. Nach eigenen Angaben haben die Verteidiger der strategisch wichtigen Stadt die russischen Streitkräfte zurückgedrängt. Kontrollierten russische Soldaten zuvor “etwa 70 Prozent” der Stadt, “sind sie jetzt von 20 Prozent zurückgeschlagen worden”, sagte der Gouverneur der Region Luhansk, Serhij Gajdai. Er beschrieb ein brutales Hin und Her.
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Peter Prantner (Text), Patrick Bauer (Bilder), Harald Lenzer (Schnitt), Birgit Samer (Video), alle ORF.at
Die ukrainische Präsidialverwaltung prognostiziert, dass der russische Angriffskrieg bis zu sechs Monate dauern könnte. „Es kann noch zwei bis sechs Monate dauern“, sagte der ukrainische Präsidentenberater Mykhailo Podoliak kürzlich in einem Interview. Am Ende hängt es davon ab, wie sich die Stimmung in Europa, der Ukraine und Russland ändert.
Gestern, am 100. Kriegstag, kündigte der Kreml an, seine “militärische Spezialoperation” fortzusetzen, bis alle Ziele erreicht seien. Die russische Armee meldete neue Angriffe und den Tod hunderter ukrainischer Soldaten. Der russische Präsident Wladimir Putin befahl am 24. Februar einen Angriff auf das Nachbarland.
Debatte: Was könnte Russland zum Frieden bewegen?
Der russische Angriffskrieg in der Ukraine dauert mehr als drei Monate an. Erste Friedensgespräche wurden eingefroren. Wie sollte der Westen bisher reagieren? Was sind die aktuellen Möglichkeiten der Diplomatie? Was könnte Russland zum Frieden führen?
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