Linz – Die Zahl der von Allergien betroffenen Menschen nimmt stetig zu. Obwohl Allergien sehr belastend sein können, gibt es immer noch viele Allergiker, die nicht angemessen behandelt werden. Eine Rolle spielt unter anderem Unkenntnis und Vernachlässigung der Folgen einer unbehandelten allergischen Rhinitis, also des Heuschnupfens. Um Abhilfe zu schaffen, hat die Firma ALK eine neue Informationsplattform geschaffen, auf der sich Betroffene umfassend zu Symptomen, Diagnose und Behandlungen informieren können: Ein Selbsttest hilft bei der Einschätzung der Symptome, spezialisierte Recherchen sollen helfen, schnell einen Allergologen zu finden. oder einen Allergologen Finden Sie Allergologen in der Nähe. Denn mit der richtigen Behandlung lassen sich Allergien mittlerweile gut und ohne großen Aufwand in den Griff bekommen.
Rund 1,7 Millionen Menschen in Österreich leiden nach eigenen Angaben an einer Allergie.[1] Seit vielen Jahren im Trend. Die Ursachen sind noch nicht abschließend geklärt. „Oft werden mehrere Hypothesen diskutiert“, erklärt Prim. Peter Ostertag, Leiter der Hals-Nasen-Ohren-Abteilung des Kreiskrankenhauses Kufstein. „Die Hypothese der Hygiene oder des Dschungels besagt, dass eine unzureichende Stimulation des Immunsystems durch Fremdstoffe in der frühen Kindheit zu einer verstärkten Entstehung allergischer Erkrankungen führt. Die Biodiversitätshypothese geht davon aus, dass zu viel einseitige Belastung eher Allergien auslöst und laut Schadstoffhypothese die Allergenität der Stoffe insbesondere durch feinteilige Luftschadstoffe deutlich ansteigt. Weitere Gründe sind laut dem Experten: genetische Faktoren und die Erwärmung durch den Klimawandel, das Aufkommen „neuer“ Allergene wie Ambrosia und eine verstärkte Reisetätigkeit: Menschen seien mit neuen Allergenen in fremde Länder und importierte Lebensmittel aus dem Ausland.
Reklamationen klären!
Rasenpollen machen Hunderttausenden Menschen in Österreich das Leben schwer. Beifuß und Unkraut-Ambrosia (Ambrosia, Ambrosia) folgen bald. Alle diese Pflanzen stauben in diesem Jahr besonders stark und lösen Symptome wie Niesen, Ausfluss, Juckreiz oder Nasenverstopfung, tränende oder gerötete Augen, Husten und Atembeschwerden aus. Es gilt, diese Symptome abzuklären und festzustellen, ob wirklich eine Allergie dahintersteckt. Bestätigt sich der Verdacht, sollte eine geeignete Therapie eingeleitet werden.
Daten aus Italien zeigen, dass dies oft nicht der Fall ist. Laut einer Umfrage unter symptomatischen Patienten wurden fast 40 % nicht oder nicht ausreichend behandelt.[2] „Für Österreich ergibt sich leider ein ebenso beunruhigendes Bild“, sagte Ostertag. Fast ein Drittel der selbstberichteten Allergiker hatte noch nie eine medizinische Allergiediagnose und es dauert normalerweise zwischen 6 und 9 Jahren, bis eine professionelle Diagnose gestellt wird.[3] Wird eine Allergie nicht behandelt, kann eine „allergische Rhinitis“ weitreichende Folgen haben. Ostertag erläutert dies: „Anhaltende Entzündungen können zu irreversiblen Veränderungen in Organen führen, auch in der Nase.“ Außerdem entwickeln etwa 30 Prozent der Allergiker im Rahmen seiner „Allergikerkarriere“ eine Erweiterung des Allergenspektrums und mehr als 40 Prozent.“ der Patienten entwickeln die sogenannte Pflanzenveränderung, wenn die allergische Erkrankung von den oberen in die unteren Atemwege wandert – die allergische Folge ist Asthma bronchiale.“
Viele Informationen, Symptomchecker und Facharztsuche und klären
Fehlendes Wissen über die Folgen einer unbehandelten Allergie spielt eine zentrale Rolle dafür, dass so viele Patienten den Weg zum Arzt nicht finden. Ein globales Phänomen, wie die International Collaboration on Allergy, Asthma and Immunology (iCAALL) kritisiert.[4] Das auf Diagnose und Therapie allergischer Erkrankungen spezialisierte Unternehmen ALK-Abelló möchte mit der klarify-Website dazu beitragen, das Wissen über Allergien zu erweitern und mehr Betroffene zu motivieren, ihre allergischen Symptome von einem Arzt abklären und behandeln zu lassen.
Einen ersten Hinweis auf eine bestehende Allergie kann der einfache Allergie-Symptom-Checker geben, der auf der neuen Klarify-Website zu finden ist und auf dem sogenannten Rhinitis Control Assessment Test (RCAT) basiert. RCAT misst die Schwere der Symptome und wie man sie behandelt. Dieser Test soll eine erste Orientierung geben, kann aber einen Arztbesuch nicht ersetzen. Doch viele Allergiker wissen oft nicht, wer der richtige Ansprechpartner für sie ist. Dies kann durch eine Spezialistensuche gelöst werden, mit deren Hilfe Sie mit wenigen Klicks einen geeigneten Experten in Ihrer Nähe finden. Darüber hinaus bietet die neue Website ausführliche Informationen zur Diagnose und Behandlung allergischer Erkrankungen.
„Ich halte die neue Patientenplattform klarify für eine sehr gelungene Präsentation, die den Patienten einen leichteren Einblick in ihre Erkrankung und die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten bietet und ihnen letztlich auch die Suche nach einem Facharzt ermöglicht“, sagt Ostertag. „Dies ist wichtig, um die breite Öffentlichkeit für allergische Erkrankungen zu sensibilisieren, aufzuklären und unseren Patienten mehr Informationen und Kontakte für eine wissenschaftlich korrekte Behandlung zu geben.“
Effektive Behandlung möglich
Je nach Häufigkeit und Schwere der Erkrankung stehen unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Einerseits sollte das Auslösen von Allergenen möglichst vermieden werden. Zur schnellen Linderung akuter Beschwerden werden lokale Mittel wie Antihistaminika oder Kortison eingesetzt. Die allergenspezifische Immuntherapie (TIA; auch bekannt als Hyposensibilisierung oder allergische Impfung) bietet eine dauerhafte Lösung, die nicht nur die Symptome, sondern auch die Ursache der Allergie bekämpft. Durch wiederholte und kontrollierte Gabe des Allergieauslösers (in Form von Spritzen, Tropfen oder Tabletten) wird dem überempfindlichen Immunsystem beigebracht, bei Kontakt mit Pollen & Co. nicht mehr überzureagieren.
AIT als Schmelztablette ist die modernste und vor allem patientenfreundliche Art. Es ist für Gräserpollen-, aber auch Baum- und Ambrosiapollen sowie Hausstaubmilben-Allergiker erhältlich und kann problemlos einmal täglich mit nach Hause genommen werden. Die sich schnell auflösende Tablette wird unter die Zunge gelegt, wo sie sich auflöst. Auch ohne Wasser. Nach einigen Wochen Behandlung über etwa drei Jahre, die die Krankenkasse nach richtiger Diagnose und fachärztlicher Verschreibung bezahlt, kommt es zu einer deutlichen Besserung der Symptome. Das bringt Allergikern eine neue Lebensqualität. „Die tablettenbasierte allergenspezifische Immuntherapie ist eine spezielle Form der spezifischen sublingualen Immuntherapie, die von Patienten sehr einfach durchzuführen ist und daher häufig bevorzugt wird“, sagt Ostertag. “Die Studienlage ist hervorragend, die Wirksamkeit überzeugend.”
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Es gibt auch ein schriftliches Interview mit Prim. Pere Ostertag. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an leeb.elisabeth@aon.at / 0699/1 424 7779!
Literatur
1 http://statistik.at/web_de/statistiken/menschen_und_gesellschaft/gesundheit/124630.html
2 Spinozzi F. et al. Int J Immunopathol Pharmacol. März 2016, 29 (1): 129-36.
3 Österreichischer Allergiebericht [Dorner et al., 2006]
4 Sánchez-Borges M et al. World Allergy Organ J. 2018, 11 (1): 8. Veröffentlicht am 27. April 2018.
Fragen und Kontakt:
Mag. Klaudia Wondraschek-Unger Senior Manager Marketing and Office Management ALK-Abelló Allergy-Service GmbH Steingasse 6a (Staffel 1 / 4A), 4020 Linz, Österreich T +43 732 38 53 72 – 627 F +43 732 38 53 72 – E Klaudia .Wondraschek-Unger@alk.net
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