Kostendebatte nach Abschluss kostenloser Kronentests in Schulen

von. – 02.06.2022 15:06 (Akt. 02.06.2022 15:25)

Das Ende des Kronentests in den Schulen provoziert eine Debatte © REUTERS / Leonhard Foeger

Der kurz zuvor vom Bildungsministerium angekündigte Abschluss kostenloser Kronentests an Schulen Anfang Juni sorgt für Diskussionen. Laut der Wochenzeitung „Falter“ droht nun aber eine Geldstrafe in Millionenhöhe.

Nach dem Abschluss kostenloser Kronentests an Schulen forderte die Opposition am Donnerstag Aufklärung von der Bildungskommission und Emissionen.

Nach der Absolvierung kostenloser Kronentests in Schulen drohen Millionen Sanktionen

Laut dem Wochenblatt Falter hat Bildungsminister Martin Polaschek (ÖVP) vergessen, den bis zum Ende des Schuljahres laufenden Vertrag mit dem Testanbieter zu kündigen, was zu einer Geldbuße von elf Millionen Euro führt. Das Ministerium hob lediglich die Vertragskonformität des Verfahrens hervor. Zu den Details wollte man sich nicht äußern, der Testanbieter sagte nichts dazu.

Die Verhandlungen dürften im Hintergrund weitergehen, die APA hat mehrere Parteien bestätigt. Über die genauen Zahlen wollte man nichts sagen, auch nicht über das „Vergessen“ des Verlustes sprechen. Die Regierung kündigte die allgemeinen Entlastungsschritte (zum Beispiel die Einschränkung der Maskenpflicht) vom 24. Mai bis 1. Juni an: Das Bildungsministerium wählte dieselben Tage, um das Ende des Tests bekannt zu geben, und hat möglicherweise gleichzeitig den Testanbieter informiert Zeit oder in Kürze. Vor.

Die Opposition fordert von Bildungsminister Polaschek eine Klärung der Kosten für kostenlose Kronenprüfungen an Schulen

Offenbar sieht der Vertrag die Möglichkeit der Aussetzung bzw. Kündigung (kurzfristig) (mit längerer Kündigungsfrist) vor. Aber wenn Sie aussetzen, ist klar, dass der Kunde nicht einfach aufhören kann zu zahlen, sondern umgekehrt müssen Sie nicht vollständig bezahlen. Darüber hinaus hat das Bieterkonsortium die Tests nicht wie zu Beginn dieses Jahres vereinbart durchgeführt. Zunächst gab es Probleme mit der Datenbank, wodurch die Testergebnisse nicht zugeordnet werden konnten. Später wurde für ein paar Wochen statt der vereinbarten zwei Tests pro Woche nur einer gemacht. Das Ministerium behielt sich daher vertragliche Ansprüche vor – und genau diese müssen nun bei der Vertragsabwicklung durchgesetzt werden.

SPÖ, FPÖ und NEOS baten Polaschek um öffentliche Aufklärung. Die Stadträtin wurde im heutigen Bildungsausschuss dazu befragt, hat sich aber nicht konkret geäußert.

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