Krone: Neue Zahlen gemeldet ++ RKI warnt deutlich

  • Das RKI meldet am Donnerstagmorgen 39.705 Neuinfektionen
  • Lauterbach will die Möglichkeit einer Maskenpflicht im Falle einer neuen Kronenwelle im Herbst schaffen
  • Nach Angaben des Instituts ist die Corona-Gefahr weiterhin hoch
  • Untervariante Omicron BA5. die Zahl der Fälle in Portugal steigt
  • Johnson übernimmt Verantwortung für „Partygate“
  • Positive Krone: Herbert Grönemeyer sagt seine Tournee ab

Berlin. Laut Robert-Koch-Institut (RKI) gehen Kroneninfektionen und Krankenhauseinweisungen weiter deutlich zurück. Am Donnerstagmorgen meldete das RKI eine bundesweite Sieben-Tages-Inzidenz von 262,6. Am Vortag war der Wert bei 281,8 gelesen worden. Die Zahl der Neuinfektionen meldete das Institut mit 39.705. Experten gehen davon aus, dass die Daten nicht den tatsächlichen Infektionsverlauf widerspiegeln.

Angesichts der Situation wollen Politik und Wissenschaft die Pandemie immer noch nicht deutlich machen. Der Bremer Epidemiologe Hajo Zeeb forderte kürzlich eine gute Vorbereitung auf mögliche neue Kronenvarianten im Herbst. Eine Kombination aus delta und omicron oder eine ganz neue Variante könne vorkommen, sagte Zeeb im Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst.

Morgenpost von Christine Richter

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Kronen-News vom Donnerstag, 26. Mai: Vatertagsfahrten ohne Kronenbeschränkungen

7.57 Uhr: Grünes Licht für Vatertagsausflüge mit Schubkarren und Bier an Bord: Keine umfangreichen Kronenbeschränkungen mehr am diesjährigen Himmelfahrtstag. Im vergangenen Jahr ließen die Kontaktregeln von Corona Draisinenausflüge mit vielen Freunden an viele Orte nicht zu. In einigen Städten mit hoher Inzidenz gab es zudem Sonderregelungen.

Lauterbach: Schafft die Möglichkeit, im Herbst wieder Masken zu tragen

1.15 Uhr: Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach will für den Fall einer neuen Corona-Welle im Herbst die Möglichkeit schaffen, auch drinnen wieder eine Maskenpflicht zu machen. Das Infektionsschutzgesetz werde überarbeitet, sagte der SPD-Politiker am Mittwochabend in der ZDF-Sendung „Markus Lanz“. „Diese läuft am 23. September aus. Und dann müssen wir wieder über das Thema reden, zum Beispiel ob das Tragen einer Maske drinnen wieder verpflichtend wird.“ Das könne zurückkommen, “ich finde es auch absolut notwendig, dass wir diese Möglichkeit für den Herbst eröffnen.”

Lauterbach betonte: „Das Infektionsschutzgesetz beschreibt nicht, was getan oder getan werden sollte, sondern beschreibt, welche Vorkehrungen und Einschränkungen wir gegebenenfalls treffen können.“ Zu diesem Thema arbeitet er auch mit Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) zusammen.

Crown News Mittwoch, 25. Mai: Das Risiko ist laut RKI weiterhin hoch

20.54 Uhr: Laut Robert-Koch-Institut (RKI) gehen Kroneninfektionen und Krankenhauseinweisungen weiter deutlich zurück. Das RKI gab in seinem Wochenbericht für den Zeitraum vom 16. bis 22. Mai bekannt, dass die Sieben-Tage-Inzidenz im Vergleich zur Vorwoche um 28,8 Prozent gesunken sei. Sie verzeichnete in sieben Tagen 350 Infektionen pro 100.000 Einwohner. Die Zahl der gemeldeten Infektionen pro Woche sank von 408.406 auf 290.885. Angesichts dieser Zahlen schätzt das RKI das Risiko für die Bevölkerung aber dennoch als hoch ein. Impfungen haben nicht an Bedeutung verloren.

Bei den Corona-Linien dominiert Omikron BA.2 mit 96,4 Prozent klar, wenn auch sein Anteil leicht zurückgegangen ist. Der Anteil von BA.5 hat sich von 1,2 auf 2,5 Prozent etwa verdoppelt. Es wird nur ein Teil der positiven Tests einzelner Linien ausgewertet. Außerdem beziehen sich diese Termine auf die 19. Kalenderwoche (9.-15. Mai).

Da der Donnerstag ein gesetzlicher Feiertag ist, veröffentlichte das RKI seinen Wochenbericht am Mittwoch und in einer stark gekürzten Fassung.

Der Kronen-Expertenrat empfiehlt Maßnahmen in der Altenpflege für den Herbst

18.04 Uhr: Der Schutz vor dem Corona-Virus in Einrichtungen des Gesundheitswesens soll laut Expertenrat der Bundesregierung im kommenden Herbst noch einmal erhöht werden. Zusätzliche Präventions- und Managementmaßnahmen müssen umgesetzt werden, um Ausbrüche von Covid-19 zu verhindern und einzudämmen, sagte das Gremium in einer am Mittwoch veröffentlichten Erklärung. Vorgeschlagen werden regelmäßige Tests für Mitarbeiter, Besucher und Anwohner sowie „niederschwellige Offenlegungsangebote zur Durchführung von Impfungen“.

Experten befürworten zudem, dass die Gesundheitsämter die Einrichtungen regelmäßig kontrollieren, sie bei der Entwicklung von Hygienekonzepten unterstützen und regelmäßig mit ihnen kommunizieren, etwa in Form von „präventiven Hausbesuchen“. Im Rahmen der Weiterbildung müssten „mehr hygienebezogene Inhalte berücksichtigt werden“.

Foto: NANCY HEUSEL / epd

Die Untervariante Omicron BA.5 führt zu einer Erhöhung der Anzahl der Kronen in Portugal

17.10 Uhr: Die Untervariante Omicron BA.5 erhöht erneut die Zahl der Kronenfälle in Portugal. Die Ende März erstmals in Portugal nachgewiesene Variante sei nach einer starken Ausbreitung nun die vorherrschende Variante im EU-Land, sagte ein Sprecher des portugiesischen Gesundheitsinstituts Insa am Mittwoch. Es ist mittlerweile für fast 80 Prozent aller in Portugal gemeldeten Neuinfektionen verantwortlich.

In Portugal ist die Zahl der Kronenfälle zuletzt wieder gestiegen. Zwischen dem 10. und 16. Mai registrierten die Behörden 157.502 neue Fälle, 58 Prozent mehr als in der Vorwoche. Experten nehmen sich auch einer großen Dunkelziffer an. „Tatsächlich könnte es doppelt so viele Fälle geben“, sagte Gustavo Tato Borges, Präsident des College of Public Health Physicians. Auch die Zahl der Todesopfer stieg nach seinen Angaben in der zweiten Maiwoche wieder an.

Curevac kämpft immer noch mit den ausgefallenen Kosten des Impfstoffs

15.35 Uhr: Das Tübinger Biotechnologieunternehmen Curevac kämpft weiter mit den Kosten für seinen Impfstoff gegen die letztjährige gescheiterte Krone. Das erste Quartal 2022 sei noch von den Auswirkungen im Zusammenhang mit früheren Zusagen für den Impfstoffkandidaten der ersten Generation (CVnCoV) betroffen, sagte Finanzvorstand Pierre Kemula laut Mitteilung am Mittwoch. Jetzt liegt der Fokus auf einer stärkeren Kostenkontrolle.

Dadurch belief sich der Verlust vor Steuern im ersten Quartal 2022 auf 15,2 Millionen Euro (2021: 112,2 Millionen Euro). Der Umsatz stieg auf 24,4 Millionen Euro, ein Plus von 14,4 Millionen Euro gegenüber dem gleichen Zeitraum im Jahr 2021. Curevac begann Ende März 2022 mit einer klinischen Studie seines neuen Impfstoffkandidaten (CV2CoV) gegen Corona. Nachdem sich CVnCoV im vergangenen Jahr aus dem Zulassungsverfahren zurückgezogen hatte Aufgrund der relativ schwachen Wirksamkeit begannen Curevac und sein britischer Partner, das Pharmaunternehmen GlaxoSmithKline (GSK), mit der Entwicklung eines neuen Impfstoffs.

Johnson übernimmt die Verantwortung für “Partygate”, verzichtet aber nicht darauf

15.15 Uhr: Der britische Premierminister Boris Johnson hat sich erneut dafür entschuldigt, dass er bei der Containment-Party in der Downing Street gegen die Kronenregeln verstoßen hat. Er übernehme die volle Verantwortung, habe aber aus seinen Fehlern gelernt, sagte Johnson am Mittwoch im Parlament. Es gab bereits Änderungen, auf die auch interne Forscherin Sue Gray in ihrem “Partygate”-Bericht hinwies. Von einem Rücktritt sprach der Ministerpräsident nicht.

Johnson sagte, er habe bei Treffen angehalten, um seinen Arbeitern Dankbarkeit und Dankbarkeit auszudrücken. „Einige dieser Treffen dauerten länger als nötig und stellten einen klaren Verstoß gegen die Regeln dar“, räumte der Premierminister ein. Zu diesem Zeitpunkt waren ihm diese Rechtsverletzungen nicht bekannt. Er war genauso überrascht und enttäuscht wie alle anderen.

Wegen einer Kroneninfektion sagt Herbert Grönemeyer seine Geburtstagstournee ab

12.19 Uhr: Musiker Herbert Grönemeyer hat seine “20 Years of a Man”-Geburtstagstournee wegen einer Corona-Infektion abgesagt. Acht Vorstellungen waren geplant, wie der Künstlerische Leiter DBE am Mittwoch mitteilte. Die Abreise soll am Donnerstag in Hannover erfolgen.

„Leider hat das Virus leider auch Mitarbeiter, Gangmitglieder und Herbert infiziert“, sagte er. Auftritte in Hannover, Gelsenkirchen, Berlin, Leipzig, Hamburg und München werden ersatzlos abgesagt. Gekaufte Tickets können vorab an den Vorverkaufsstellen zurückgegeben werden. Die nächste Tournee des Musikers ist für Mai 2023 in Deutschland, Österreich und der Schweiz geplant.

Herbert Grönemeyer, hier im Jahr 2020, hat sich mit dem Corona-Virus infiziert. Foto: imago images / Hartenfelser

Der Epidemiologe warnt vor gefährlicheren Varianten

11.05 Uhr: Der Bremer Epidemiologe Hajo Zeeb hat eine gute Vorbereitung auf mögliche neue Kronenvarianten im Herbst gefordert. Es könnte eine Kombination aus Delta und Omicron sein oder eine ganz neue Variante, sagte Zeeb in einem Interview …

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