Stand: 25.05.2022 19:00 Uhr
Im Live-Ticker informiert Sie NDR.de außerdem am heutigen Mittwoch, 25. Mai 2022, über die Folgen der Coronavirus-Pandemie für Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg.
Das Wichtigste in Kürze:
- Hamburg und Niedersachsen erweitern und lockern die Regeln der Krone
- Die Zugangsregeln müssen ab dem 1. Juni gelockert werden
- Im Norden bestätigte Neuinfektionen: 6.290 in Niedersachsen, 2.809 in Schleswig-Holstein, 580 in Mecklenburg-Vorpommern, 689 in Hamburg und 287 im Land Bremen.
- RKI: Bundesweit 49.141 neue Kronenfälle – Inzidenz von 281,8
Tabellen und Grafiken: So funktioniert die Impfkampagne im NordenKarte: Neuinfektionen in den nördlichen Landkreisen Deutschlands
19:00
Hamburg erweitert die Crown-Regelung und lockert sie leicht
Die Stadt Hamburg hat ihre Kronenverordnung bis zum 22. Juni verlängert. Ab morgen (Donnerstag, 26. Mai) werden einige Änderungen umgesetzt, teilte das Sozialversicherungsamt mit. Das beinhaltet:
- Es gibt keine Regeln für den außerschulischen Zugang in Schulen
- Dem Haushaltspersonal sollen nur noch zwei statt drei Tests pro Woche angeboten werden
- Beim Besuch von Pflegeeinrichtungen reicht künftig eine medizinische Maske statt einer FFP2-Maske aus, zudem werden die Regeln der Prüfung angepasst.
- Auch in den Regelungen zum Schutz von Eingliederungshilfeeinrichtungen, Kindertagesstätten und Frühfördereinrichtungen gibt es Änderungen.
Der gültige Verordnungstext wird in Kürze online unter www.hamburg.de/verordnung abrufbar sein, heißt es in der Pressemitteilung des Sozialversicherungsträgers.
17:22 Uhr
Im Land Bremen wurden 287 Neuinfektionen gemeldet
Im Land Bremen wurden 287 neue Kronenfälle gemeldet. Davon befinden sich 247 im Stadtgebiet Bremen und 40 in Bremerhaven. Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen, liegt in Bremen bei 401,4 und in Bremerhaven bei 338,2.
16:58 Uhr
MV: 580 Neuinfektionen – sechs weitere Todesfälle
Die Zahl der in Mecklenburg-Vorpommern erfassten Kronenneuinfektionen ist um 580 Fälle gestiegen. Das sind 157 Fälle weniger als noch vor einer Woche. Außerdem wurden sechs weitere Todesfälle gemeldet. Die Inzidenz der Neuinfektionen für sieben Tage liegt bundesweit bei 220,2 (-7,8). Der Inzidenzwert von Patienten mit einer Krone, die in sieben Tagen zur Behandlung in eine Klinik gebracht wurden, pro 100.000 Einwohner beträgt 1,0 (+0,1). Nach Angaben der Behörden werden landesweit 185 (-2) Menschen wegen einer Covid-19-Erkrankung in einem Krankenhaus behandelt. Davon befinden sich 14 (-3) auf einer Intensivstation. Laut Intensivregister werden 5 (+ -0) Patienten invasiv beatmet.
16:45 Uhr
Portugal: Die Untervariante Omicron BA.5 bewirkt eine Erhöhung der Anzahl der Kronen
Die Subvariante Omicron BA.5 sorgt in Portugal für einen erneuten Anstieg der Kronenfälle. Die Ende März erstmals in Portugal nachgewiesene Variante sei nach einer starken Ausbreitung nun die vorherrschende Variante im EU-Land, sagte ein Sprecher des portugiesischen Gesundheitsinstituts Insa am Mittwoch. Es ist mittlerweile für fast 80 Prozent aller in Portugal gemeldeten Neuinfektionen verantwortlich. In Portugal ist die Zahl der Kronenfälle zuletzt wieder gestiegen. Zwischen dem 10. und 16. Mai registrierten die Behörden 157.502 neue Fälle, 58 Prozent mehr als in der Vorwoche. Experten nehmen sich auch einer großen Dunkelziffer an. „Tatsächlich könnte es doppelt so viele Fälle geben“, sagte Gustavo Tato Borges, Präsident des College of Public Health Physicians. Auch die Zahl der Todesopfer stieg nach seinen Angaben in der zweiten Maiwoche wieder an. Offenbar wurde die Verbreitung von BA.5 durch die Aufhebung vieler Corona-Maßnahmen beschleunigt. In Portugal wurde die Maskenpflicht in Innenräumen seit dem 21. April erhöht. Masken sollten nur in öffentlichen Verkehrsmitteln und in medizinischen Einrichtungen wie Krankenhäusern getragen werden. Um den Anstieg erneut zu stoppen, hat die Regierung beschlossen, Apotheken wieder kostenlose Schnelltests anzubieten.
16:15 Uhr
Der Kronen-Expertenrat empfiehlt Maßnahmen in der Altenpflege für den Herbst
Der Schutz vor dem Corona-Virus in Einrichtungen des Gesundheitswesens soll laut Expertenrat der Bundesregierung im kommenden Herbst noch einmal erhöht werden. Zusätzliche Präventions- und Managementmaßnahmen müssen umgesetzt werden, um Ausbrüche von Covid-19 zu verhindern und einzudämmen, sagte das Gremium in einer am Mittwoch veröffentlichten Erklärung. Vorgeschlagen werden regelmäßige Tests für Mitarbeiter, Besucher und Anwohner sowie „niederschwellige aufsuchende Angebote zur Herstellung von Impfstoffen“.
Dem Dokument zufolge haben die anhaltend hohen Kronenzahlen und der im Laufe der Zeit abnehmende Impfschutz in den vergangenen Monaten zu einem erneuten Anstieg der Infektions- und Todeszahlen in den Einrichtungen geführt. Maßnahmen zur Verbesserung der Versorgungsqualität werden dringend empfohlen, etwa durch „Aufstockung des Personals“ und durch „qualifiziertere Ausbildung“. Neben einer angemessenen Vergütung sind zur Qualifizierung des kompetenten Personals spezielle Aus- und Weiterbildungen erforderlich.
14:47 Uhr
Die Gastronomie Norddeutschlands ist personell unterbesetzt
Viele Ausflugsziele erwarten in den nächsten Tagen einen Besucheransturm. Doch wegen der Corona-Krise fehlt es vielerorts an Servicepersonal. Beispiele sind die Insel Spiekeroog in der Nordsee Ostfrieslands, die Lüneburger Hexe und der Harz.
VIDEO: Langes Wochenende: Gastronomie fehlt Personal (3 min)
14:35 Uhr
SH: An Feiertagen sehr überlaufene Küsten
Die Seebäder an der Nordküste und der Ostsee in Schleswig-Holstein stellen sich in den kommenden Ferien auf viele Gäste ein. „Christi Himmelfahrt und Pfingsten sind traditionelle Zeiten, in denen Tagesausflüge und Kurzurlaube je nach Witterung sehr spontan sind“, sagt Bettina Bunge, Hauptgeschäftsführerin des Landesverbandes Schleswig-Holstein Tourismus (TASH). „Deshalb freuen wir uns auf viele Reisen.“ Die Buchungslage für die nächsten verlängerten Wochenenden ist laut TASH insgesamt gut bis sehr gut. „Die Nutzung ist teilweise besser als im Vorjahr und in manchen Regionen sogar besser als im Jahr vor der Krone 2019“, sagte TASH-Sprecherin Manuela Schütze. Die Inseln Amrum, Pellworm und Föhr sind über die Feiertage mit Auslastungen zwischen 80 und 90 Prozent fast voll.
Ähnlich ist die Situation in der Ostsee. Das Ostseebad Grömitz melde an langen Wochenenden eine Auslastung von rund 95 Prozent, sagte Schütze. Lübeck und Travemünde Marketing-Sprecherin Doris Schütz sagte, die Beschäftigungsquote in Lübeck liege an Christi Himmelfahrt und Pfingsten bei rund 80 Prozent. „In Travemünde liegt die Auslastung bei rund 70 Prozent“, sagte Schütz. Bei gutem Wetter könnte der Ansturm der Gäste zu Staus und überfüllten Parkplätzen führen. Deshalb rät er Tagesgästen, flexibel zu sein, „und bewusst woanders hinzugehen“, sagte TASH-Chef Bunge.
13:15 Uhr
Kronenkrankheit: Grönemeyer sagt seine Geburtstagstour komplett ab
Wegen einer kaputten Krone bei sich und seinem Team hat Sänger Herbert Grönemeyer seine anstehende “20 Years of Man”-Geburtstagstournee abgesagt. „Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen sind wir vom Virus nicht verschont geblieben“, teilte die Geschäftsführung von Grönemeyer heute mit. “Leider hat das Virus leider auch Mitarbeiter, Gangmitglieder und Herbert infiziert.” Grönemeyer, 66, wollte die Tour am Donnerstag in Hannover starten. Weitere geplante Stationen waren Gelsenkirchen, Berlin, Leipzig, Hamburg und München.
Weitere Informationen
Der Sänger wollte morgen in Hannover seine “20 Years Man”-Geburtstagstournee starten. Auch die Hamburg-Show fällt Anfang Juni aus. Monat
12:41 Uhr
Epidemiologe Zeeb warnt vor gefährlicheren Varianten
Der Bremer Epidemiologe Hajo Zeeb hat eine gute Vorbereitung auf mögliche neue Kronenvarianten im Herbst gefordert. Eine Kombination aus delta und omicron oder eine ganz neue Variante könne vorkommen, sagte Zeeb im Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd). “Beide könnten gefährlicher sein als die vorherigen.” Deshalb müssen Kliniken, Behörden und Politik gut vorbereitet sein, um schnell reagieren zu können. Zeeb empfahl einen Plan für den Erwerb und Vertrieb von Medikamenten wie Paxlovid und monoklonalen Antikörpern. Falls erforderlich, sollten die Patienten so schnell wie möglich ambulant behandelt werden. Darüber hinaus sollten die Impfkapazitäten aufrechterhalten werden. Der Wissenschaftler hält auch eine Verschärfung des Infektionsschutzgesetzes für notwendig, wenn eine gefährliche Virusvariante auftritt. Kinder und Jugendliche sollen laut Zeeb besser vor den Folgen der Bekämpfung der Pandemie geschützt werden. „Deshalb sollte die derzeit recht entspannte Situation genutzt werden, um Schulen mit Lüftungsanlagen auszustatten oder in Sachen Digitalisierung.“
12:04 Uhr
Sozialamt Hamburg: 7.200 Neuinfektionen in einer Woche
Nach Angaben der Hamburger Sozialbehörden (Stand: 24. Mai) liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in der Hansestadt derzeit bei 379,3 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Die Zahl der Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen liegt bei 7.224. In Hamburger Krankenhäusern werden nach Angaben der Sozialbehörden 168 Kronenpatienten behandelt. Laut DIVI-Intensivregister befanden sich gestern 13 Patienten mit Kronen auf den Intensivstationen der Hansestadt.
Da die Hamburger Sozialbehörde seit Anfang Mai keine tagesaktuellen Kronendaten mehr veröffentlicht, veröffentlicht der NDR künftig die aktuellen Zahlen für die …