Krone: Starker Anstieg auf fast 6.900 Neuinfektionen

Von Dienstag auf Mittwoch gab es erneut einen deutlichen Anstieg der Neuinfektionen. Ihre Zahl stieg um rund 50 Prozent von 4.242 auf 6.869 Neuinfektionen.

Die Zahl der Kronenfälle schießt in die Höhe. Während es am Dienstag noch 4.242 Neuinfektionen gab, sind es am Mittwoch bereits 6.869 Neuinfektionen.


Die Zahl der Kronenpatienten in Krankenhäusern ist jedoch weiter rückläufig. Sie sank von 531 auf 511 Krankenhauseinweisungen. Neun Menschen weniger wurden am Mittwoch auch auf Intensivstationen versorgt. Im gleichen Zeitraum gab es neun neue Todesfälle pro Krone.


Das Prognosekonsortium gab jedoch seine Prognose für die kommende Woche heraus und rechnete für Sonntag nur mit maximal 6500 Fällen innerhalb einer Schwankungsbreite von 68 Prozent. Dieser Wert wurde bereits überschritten.


Die Inzidenz in sieben Tagen pro 100.000 Einwohner stieg von Dienstag auf Mittwoch von 300 auf 340 Fälle. Computermodelle der TU Wien, der MedUni Wien und der Gesundheit Österreich GmbH (GÖG) prognostizieren, dass sich der zweiwöchige Anstieg fortsetzen wird, zunächst wurde aber bis kommenden Mittwoch mit einer Inzidenz von 400 bis 670 Fällen gerechnet. Als Durchschnittswert wurde 500 angenommen, das wären rund 6500 Neuinfektionen pro Tag, aber auch bis zu 8500 Fälle innerhalb des 68-Prozent-Konfidenzintervalls am kommenden Mittwoch sind möglich.


Verantwortlich für den Anstieg sind Omicron-Subvarianten


Für den Anstieg ist die Subvariante omicron BA.4 / BA.5 verantwortlich. Nach Angaben der AGES wird die effektive Reproduktionszahl der Subvariante in den Kalenderwochen 21 bis 22 auf 1,37 geschätzt. Dies entspricht laut aktuellem Prognose-Update einer Verdopplungszeit von sieben Tagen. In Österreich lag die BA.4/BA.5-Fallquote in der vergangenen Woche (Woche 23) bei 30,9 Prozent.


Es wird erwartet, dass BA.4 / BA.5 in der nächsten Woche dominant wird und sich das Wachstum neuer Infektionen weiter beschleunigt. Ein Anteil von 95 Prozent wird in etwas mehr als einem Monat erwartet.


Zudem ist in den letzten Wochen ein Anstieg des Anteils reisebezogener Fälle zu beobachten. „Auch der Einfluss von Großereignissen der letzten Zeit kann nicht ausgeschlossen werden“, erklärt das Prognosekonsortium. Aufgrund der Zunahme der Fälle werde auch mit einer “deutlichen Erhöhung der Regelversorgungsdeckung” gerechnet. In zwei Wochen könnten etwa 940 Covid-Infizierte auf normalen Krankenhausstationen liegen (Spannweite von 719 bis 1.234 Betroffenen).


Aktuelle Zahlen für Österreich (Stand 15.06.2022, 09:30 Uhr): 6.869 Neuinfektionen. 49.108 aktive Fälle. 4.305.432 bestätigte Fälle. 4.237.609 erholten sich. 18.715 Tote. 511 zugelassen, davon 34 intensiv.


Neuinfektionen in Bundesländern seit der gestrigen Meldung:


  • Burgenland: 222
  • Kärnten: 106
  • Niederösterreich: 1.364
  • Oberösterreich: 818
  • Salzburg: 380
  • Steiermark: 662
  • Tirol: 400
  • Vorarlberg: 253
  • Wien: 2.664

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