Kronen-News: Lauterbach erfüllt Isolationspflicht Weitere News

Ab: 25.07.2022 21:56

Im Live-Ticker informiert NDR.de am heutigen Montag, 25. Juli 2022, außerdem über die Folgen der Coronavirus-Pandemie für Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg.

Das Wesentliche in Kürze:

  • Lauterbach hält sich an die Isolationspflicht
  • Kluge Intensivmediziner während der Dauer der Isolation nach Berufsgruppen
  • Niedersachsen: Krankenhäuser unter Druck
  • Doppelt so viele Corona-Patienten in Krankenhäusern wie vor einem Jahr
  • Lauterbach nach einer Reise in die USA: Keine ausgefallene Diskussion über die dortige Impfkampagne
  • Dunkelziffer, vierte Impfung, Isolation: FAQ zur aktuellen Corona-Situation
  • Eine aktuelle Fallzahl nennt das Robert-Koch-Institut heute nicht, weil Bundesländer am Wochenende nicht mehr melden
  • Die nationale Inzidenz beträgt 664,9

Tabellen, Grafiken und Karten zu Inzidenz, Impfrate und anderen Daten

21:55 Uhr

Lauterbach hält sich an die Isolationspflicht

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach gibt in der Diskussion um ein Ende der Isolationspflicht von Corona-Infizierten nicht nach. Einem Bericht von NDR Info zufolge sagte Lauterbach, er mache die Änderungen der Verordnung nicht verantwortlich. Würde die Isolationspflicht aufgehoben, würden Infizierte zur Arbeit gehen und die Infektionsketten verkürzt, sagte Lauterbach in der ARD-Hauptstadtstudie. Dies würde die Pandemie verschärfen.

Auch die grüne Gesundheitspolitikerin Saskia Weishaupt setzte sich für die Einhaltung der Regeln ein. Wenn die Menschen zur Arbeit gingen, sollten sie nicht riskieren, sich anzustecken, sagte Funke der Mediengruppe. Auch der Präsident des Deutschen Hausärzteverbandes, Ulrich Weigeldt, sprach sich gegen eine Änderung der bestehenden Isolations- und Quarantäneregeln aus.

Vor allem die FDP forderte zuletzt die Abschaffung der Einzelhaftpflicht. Liberale befürchten, dass zu viele Menschen trotz fehlender Symptome nicht zur Arbeit gehen werden. Kassenärzte-Chef Andreas Gassen hat sich am Wochenende für die Aufhebung der Selbstisolationspflicht ausgesprochen.

19:56 Uhr

7,6 Millionen Schnelltests in Mecklenburg-Vorpommern abgerechnet

Teststellen in Mecklenburg-Vorpommern haben der Kassenärztlichen Vereinigung seit Beginn der Pandemie rund 7,6 Millionen Corona-Schnelltests abgerechnet. Wie aus einer Antwort der Landesregierung auf eine kleine Untersuchung der AfD-Fraktion im Landtag hervorgeht, können die Angaben von abgerechneten Testkits und abgerechneten Abstrichen abweichen, auch wegen der vom Land kostenlos zur Verfügung gestellten Testkits. Dies ist an sich kein Hinweis auf Unregelmäßigkeiten. Zuvor hatte die „Schweriner Volkszeitung“ (SVZ) berichtet. „Die Kassenärztliche Vereinigung Mecklenburg-Vorpommern prüft die Monatsabrechnungen auf mögliche Unplausibilitäten“, sagte er. Laut Landesregierung gibt es nur einen Betrugsverdachtsfall.

18:26 Uhr

1.976 neue Fälle im Nordosten

Die Zahl der in Mecklenburg-Vorpommern registrierten Corona-Neuinfektionen ist seit Freitag um 1976 Fälle gestiegen. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Soziales mit. Damit sind es 294 Fälle mehr als noch vor einer Woche. 21 an Covid-19 erkrankte Patienten werden landesweit auf Intensivstationen behandelt. Die Inzidenz von Krankenhauseinweisungen bleibt bei 5,8 (+0,1). Die Inzidenz der Neuinfektionen in sieben Tagen, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche, liegt landesweit bei 573,3 (-18,5).

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Die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen in Mecklenburg-Vorpommern ist leicht auf 573,3 gesunken. Die Inzidenz von Krankenhausaufenthalten beträgt 5,8. Monat

18:05 Uhr

MV: Gesundheitsministerium hält an der Isolationspflicht fest

Das Gesundheitsministerium Mecklenburg-Vorpommern kommt der Verpflichtung zur Isolierung von Corona-Infizierten nach. Das sagte eine Sprecherin des Ministeriums auf Anfrage von NDR 1 Radio MV. Folglich sollte die Isolationspflicht nicht in Frage gestellt oder abgeschafft werden. Denn die Inzidenzen sind hoch, ebenso wie die Ansteckungsgefahr. Auch Infizierte ohne Symptome sind ansteckend. Auf Bundesebene fordern immer mehr FDP-Politiker ein Ende der Zwangsisolierung, was Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) ablehnt.

17:47 Uhr

Biden ist besser

Nach Angaben seines Leibarztes Kevin O’Connor hat der mit dem Coronavirus infizierte US-Präsident Joe Biden nahezu keine Symptome. Bidens Nase ist immer noch ein wenig verstopft und er ist laut einem Brief ein wenig heiser. Temperatur, Blutdruck und Puls sind normal. Der positive Test für den 79-jährigen Präsidenten wurde am Donnerstag gemeldet.

17:26 Uhr

Niedersachsen: Der ungeimpfte Zahnarzt scheitert mit der Klage gegen das Tätigkeitsverbot

Laut einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Osnabrück darf ein nicht gegen das Coronavirus geimpfter Zahnarzt keine Patienten behandeln. Einen Eilantrag des Arztes gegen ein vom Landkreis Grafschaft Bentheim verhängtes Tätigkeitsverbot lehnten die Richter ab, wie das Gericht mitteilte. Als Zahnarzt habe der Mann regelmäßig direkten Kontakt mit den Gesichtern der Patienten, insbesondere mit den Mund- und Nasenöffnungen, sagte er. Da das Ansteckungsrisiko des Beschwerdeführers durch die fehlende Impfung deutlich erhöht sei, sei auch das Übertragungsrisiko deutlich erhöht, argumentierten die Richter. Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig und kann beim Niedersächsischen Oberverwaltungsgericht in Lüneburg angefochten werden.

Bis zum Stichtag 15. März hatte der nicht geimpfte Arzt dem zuständigen Landkreis nach Angaben des Gerichts keine Impf- oder Genesungsnachweise vorgelegt. Daraufhin verhängten die Behörden ein Tätigkeitsverbot. Der Mann argumentierte, dass Zahnärzte nicht von der gesetzlichen Impfpflicht für Beschäftigte im Gesundheitswesen erfasst seien.

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Verwaltungsrichter lehnten einen Eilantrag des Mannes gegen einen Bescheid des Landkreises Bentheim ab. Monat

16:50 Uhr

Der Tourismus Hamburg warnt vor Euphorie

Trotz steigender Gästezahlen rechnet Hamburgs Tourismusbranche nicht mit einem schnellen Ende der Corona-Durststrecke. „Die Aussichten sind sehr positiv, aber trotz der aktuellen Euphorie der Zahlen dürfen wir nicht vergessen, dass die Pandemie noch nicht vorbei ist“, sagte der Präsident des Hamburger Tourismusverbandes, Wolfgang Raike, laut Mitteilung Der Herbst drohe „mit neuen Auflagen und Pflichten“. Laut Raike schreiben viele Bereiche wieder schwarze Zahlen, aber ein paar Monate im Sommer reichen nicht aus, um die vergangenen Jahre und die kommenden Herbst- und Wintermonate wettzumachen. “Durch Corona verursachte Raubüberfälle wurden desorbiert”. Und Themen wie Personalmangel, steigende Energiepreise und verändertes Reiseverhalten setzen die Branche derzeit massiv unter Druck, sagt Raike.

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Die Zahl der Gäste steigt wieder. Doch Corona, hohe Energiekosten und Personalmangel belasten die Tourismusbranche in Hamburg. Monat

16:18 Uhr

Intensivmediziner Kluge zur Diskussion der Dauer der Isolation nach Berufsgruppen

Stefan Kluge, Direktor der Intensivklinik am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, hält es für denkbar, dass die Isolationszeit von Corona-Infizierten von den Berufsgruppen abhängt. „Man muss abschätzen, wie hoch das Risiko ist, eine gefährdete Gruppe anzustecken. Das ist bei jedem Job anders“, sagte Kluge gegenüber NDR Info. Der Intensivmediziner verwies auf die Leitlinien des Robert-Koch-Instituts „für die Allgemeinbevölkerung und für das medizinische Personal“. Dazu gehört auch die Wartung. Ein Mitarbeiter einer Krebsstation hat ein anderes Risiko, jemanden anzustecken, als ein Landschaftsgärtner.

Arbeitsgruppen seien nötig, um darüber nachzudenken, „wie die Isolation verkürzt werden kann“. Das könnte der Beginn eines Streits sein. Für den Krankenhausbereich verwies Kluge auf die große Fürsorgepflicht, „weil wir viele Schwerkranke behandeln“. Deshalb „glaube ich, dass die meisten Menschen in der Krankenhausbranche bestimmte Regeln befürworten, wann Sie wieder arbeiten können“, sagte Kluge.

Mitarbeiter, die am Coronavirus erkrankt sind, sind derzeit ein großes Problem. „Wir können nicht die volle Leistung abrufen“, sagte Kluge. Nicht dringende Behandlungen und Operationen sollten verschoben werden. Das ist ein Problem. Aber auch die vorzeitige Rückkehr von Mitarbeitern und die Ansteckung von Patienten hätten uns „nicht geholfen“, sagte Kluge. Denn „wir wollen auf keinen Fall, dass Mitarbeiter zu früh zurückkommen und Patienten im Krankenhaus anstecken. Das müssen wir ausschließen, und das können wir mit den aktuellen Regeln ganz gut.“

AUDIO: Kluge Intensivmediziner: Dauer der Isolation nach Berufsgruppen (4 min)

15:08 Uhr

Die Europäische Kommission genehmigt eine neue Finanzspritze für Eisenbahnunternehmen

Nach einem Beschluss der Europäischen Kommission darf Deutschland Bahnunternehmen wieder mit Millionenbeträgen subventionieren. Es sind rund 313 Millionen, mit denen die Bahnunternehmen bei der Bewältigung der Corona-Folgen unterstützt werden müssen, wie die Brüsseler Behörde mitteilte. Die Maßnahme folgt einer bis Mai andauernden Regulierung von Milliardenhilfen. Ziel der Beihilfen ist es, die Gebühren zu senken, die Personenfernverkehrsunternehmen zahlen müssen, um das Schienennetz nutzen zu können. Die Finanzspritze soll auch dazu beitragen, dass der Schienenverkehr gegenüber dem Auto wettbewerbsfähig bleibt, etwa um die europäischen Umwelt- und Klimaschutzziele zu erreichen. Brüssel hat in der Vergangenheit bereits mehrfach deutsche Kronenhilfen für die Bahn genehmigt.

14:58 Uhr

Ischgl: Entschädigungsansprüche für Infizierte sollen neu geprüft werden

Die Opfer des ersten großen…

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