Kronenmanagement: Keine Einschlussphantasien mehr!

Stellungnahme der Geschäftsführung zu Corona

Keine Einschlussphantasien mehr!

Stand: 14:26 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

WELT-Autorin Kaja Klapsa

Quelle: Martin UK Lengemann / WELT

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Schon jetzt gibt es absurde Behauptungen zum Sturz der Krone. Damit das neue Infektionsschutzgesetz nicht wieder im Chaos endet, muss die Ampel frühzeitig einen Plan aufstellen, anstatt sich hinter der geplanten Evaluation bisheriger Maßnahmen zu verstecken.

Crown schien fast vergessen, als die ersten Leute wieder über Ausgangsbeschränkungen sprachen. Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) müsse das Infektionsschutzgesetz anpassen, um im Ernstfall Maßnahmen verhängen zu können, forderte Weltgesundheitsbundespräsident Frank Ulrich Montgomery vor wenigen Tagen. Als “letztes Verhältnis” müsse dann “auch die Möglichkeit der Unterbringung verankert werden”.

Zu einer Entbindung? Es sieht so aus, als hätte der Weltärztepräsident die letzten anderthalb Jahre geschlafen. Natürlich dürften die Chancen im Herbst wieder steigen. Aber Deutschland ist nicht mehr so ​​wie 2020: Wir haben jetzt antivirale Medikamente, angepasste Impfstoffe und neue Varianten werden überwacht. Wer diese Fortschritte ignoriert, wird eher von Angst als von pragmatischer Prävention getrieben.

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Gleichzeitig ist es sinnvoll, über eine sinnvolle Neufassung des Infektionsschutzgesetzes nachzudenken; schließlich läuft die gesetzliche Grundlage am 23. September aus. Doch FDP und Grüne vermeiden in diesen Tagen eine Debatte.

Als Gesundheitsminister Lauterbach kürzlich ankündigte, eine Möglichkeit zur Maskenpflicht in Innenräumen schaffen zu wollen, war Justizminister Marco Buschmann empört: Die Ergebnisse der Evaluation der Maßnahmen müssten „unbedingt“ berücksichtigt werden, bevor wir uns voreilig darauf festlegen Einzelmaßnahmen.”

Es ist unwahrscheinlich, dass die Bewertung innovatives Wissen liefert

Buschmanns Aussage ist bemerkenswert, weil nach zweieinhalb Jahren Pandemie genügend medizinische Beweise dafür vorliegen, dass Masken das Innere schützen. Der Verweis auf die Bewertung des Sachverständigenrates scheint eine lustige Taktik zu sein, um die Differenzen innerhalb der Ampel zu kaschieren und liberale Anhänger nicht zu schnell zu verärgern.

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Tatsächlich glaubt fast niemand im politischen Berlin, nicht einmal der Sachverständigenrat der deutschen Wirtschaft, dass die Überprüfung innovative Erkenntnisse bringen wird. „Die Kommission war von Anfang an zu fein, um einzelne Maßnahmen zu bewerten“, kritisierte Präsident Stefan Huster. Der Rat arbeitet ehrenamtlich, unter den Mitgliedern ist kein Epidemiologe. Zudem gilt die Datenlage als äußerst knapp.

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Es gibt also keinen Grund, die Ampeln hinter der Auswertung zu verstecken. Bei der letzten Gesetzesrevision im März passierte wochenlang nichts, bis Lauterbach und Buschmann in vier Tagen kurz vor Schluss eine verwirrende Verlobung zusammenstellten, die im Nachhinein niemand mehr verstand.

Diesmal muss es besser werden: Was gebraucht wird, ist ein Gesetz, das früh ausgearbeitet und vor Gericht gebracht wurde und das Montgomerys Haftphantasien ausschließt, ohne grundlegende Schutzmaßnahmen aufzugeben. .

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