Kulturpreise werden verliehen

Jakob-Prandtauer-Preis

DR. HR Thomas Thomas traf im Kulturamt der Stadt St. Pölten 1986 und war zunächst für das Stadtmuseum und die Städtische Sammlung zuständig. Unter anderem betreute er die „Fassadenaktion“ und 1991 die Sonderausstellung „Baufamilie Munggenast“. Er hat mit der Erarbeitung eines wissenschaftlichen Mammutprojekts der letzten Jahrzehnte, der Herausgabe der „Kunsttopographie St. Pölten“, einen großen Beitrag zur Geschichte der Stadt geleistet. 1993 trat Thomas Karl die Nachfolge von Professor Ferdinand Zeller als Leiter der Kulturverwaltung an. In seiner Amtszeit konnte er in vielen Bereichen klare Akzente setzen. Die „Meisterkonzerte der Landeshauptstadt St. Pölten“, die „Barockfestspiele“ und später das Festival „Jazz im Hof“ wurden in seiner Amtszeit zu Markenzeichen des Musiklebens der Stadt. Unter ihrer Ägide wurde die wichtige Rolle der Städtischen Musikschule ausgebaut und gefestigt. In seiner Amtszeit wurde das Stadtmuseum inhaltlich, aber auch raumgestalterisch komplett saniert.

Dr. 1974 landete Karl-Heinz Mariner in der Geschäftsführung des Bauunternehmens „Jäger Bau“ in St. Pölten. Schon immer ein Hang zur Selbständigkeit und Interesse an Kunst, ergriff er 1976 die Initiative und gründete die Galerie Maringer am Riemerplatz. 1985 zog der Standort in die Schreinergasse, seit 2003 an den heutigen Standort am Herrenplatz 3. 1988 eröffnete sie eine zweite Galerie in Krems, zog aber neun Jahre später dorthin. Bis zu seiner Pensionierung 2012 unterrichtete er Betriebswirtschaftslehre und Rechnungswesen an der HBLA St. Pölten. In den folgenden Jahren konnte er sich hauptsächlich auf seine Galerie konzentrieren. Seine Vision ist und war es, moderne Kunst einem breiten Publikum nahe zu bringen. Nicht weniger wichtig für sein Schaffen, hat die Kunst dieser Stadt heute einen ganz anderen Stellenwert als vor 45 Jahren.

Dr. Brigitte Fürle war von der Spielzeit 2013/2014 bis Juni 2022 Künstlerische Leiterin des Festspielhauses St. Pölten, der dem Tonkünstler-Orchester seit 25 Jahren erstklassige Tanzgastspiele und internationale Koproduktionen sowie Jazz und Welt bietet. Musikkonzerte, zeitgenössischer Zirkus, Kultur- und Jugendbildung, Kammermusik und mehr ist eine der größten Kulturinstitutionen Österreichs. Dort knüpfte er mit seinen programmatischen Texten an die Erfolge seiner Vorgänger an. Das Festspielhaus St. Pölten genießt national und international ein hohes Ansehen, jährlich steigende Besucherzahlen und Auslastung sowie eine hervorragende Medien- und Publikumsakzeptanz. Im Festspielhaus St. Pölten hat zuletzt mit Künstlern wie Sidi Larbi Cherkaoui, Sylvie Guillem, Akram Khan, Lemi Ponifasio, Angelin Preljocaj, Sasha Waltz, Germaine Acogny, Eun-Me Ahn, Yaron Lifschitz und vielen mehr zusammengearbeitet. Im Tanz Yearbook 2017 wurde der gebürtige Wiener mit einem journalistischen „Hut“ unter den „30 Tanzkünstlern mit den besten Aussichten“ ausgezeichnet.

Landeshauptstadt-Förderpreis St. Pölten für Wissenschaft und Kunst

Der Zauberer. OStR Erich Schwab i la mag. Christina Gegenbauer erhält den St. John’s City Promotion Award Pölten für Wissenschaft und Kunst. (Fotos: Privat | Matthias Köstler)

OStR-Zauberer Erich Schwab war Mitglied des Concentus Vocalis Wien, Dirigent des Jugendchores Maria-Anzbach, Klavierlehrer an der Musikschule Maria-Anzbach-Eichgraben, wo er auch als Kirchenorganist tätig ist . Er war Mitglied der Tanzgruppe „Rudis Swing Ensemble“, dirigierte den Chor des Musikvereins St. Pölten und dem Vokalensemble “Unisono”. Er war Mitbegründer und Leadsänger der A-cappella-Gruppe „Bauchklang“. Seit 1986 ist er Lehrer für Musikpädagogik, Klavier und Sekundarchor in der musikalischen Sonderform des BRG / BORG Pölten. Als Initiator und musikalischer Leiter des „Borg Musical Project“ hat er zahlreiche Produktionen realisiert. Im Herzen der Kathedrale befand sich ein Sänger und Probenassistent. Seit 2010 ist er Mitglied des männlichen Jod-Trios „Anzbacher Dreigesang“. 1997 erhielt er die Ehrenplakette der Landeshauptstadt St. Pölten, den „EDU – Niederösterreichischer Bildungspreis“ und wurde zudem mit dem Niederösterreichischen Landeskulturpreis ausgezeichnet.

Das Magazin. Als Teil einer ambitionierten Theatergruppe am Gymnasium Josefstraße kam Christina Gegenbauer erstmals mit Theatermedien in Berührung. Das Studium der Theater-, Film- und Medienwissenschaft an der Universität Wien war eine direkte Folge davon. Sie war als Dramatikerin und Regieassistentin an verschiedenen Theatern in Österreich und Deutschland engagiert. Ihre Inszenierung von Horvaths „Hin und Her“ wurde zu den Ruhrfestspielen Recklinghausen eingeladen. Nicht nur in dieser Inszenierung reizte Gegenbauer besonders die Frage, wie weit sie bereit ist zu gehen, um ihre eigenen Werte zu verteidigen, ein Thema, das auch bei ihrer 2019er Inszenierung von Dennis’ Stück „Kelly „Waisen“ im Vordergrund stand. „weil das Burgtheater stand. Die interaktive Rolle des Publikums ist fester Bestandteil seiner Ausstellungskonzepte, Inszenierungen und Performances. 2019 wurde es mit dem Anerkennungspreis des Landes Niederösterreich in der Kategorie Darstellende Kunst ausgezeichnet.

Junge Kunst

Der Young Arts Award 2022 geht an Alexandra Auer und Olivia Goga. (Fotos: Musikschule | Isabel Ramberger)

Alexandra Auer begann mit sechs Jahren an der Musikschule Krems Geige zu lernen und trat nach einem Semester in die Begabtenklasse der Zauberer ein. Alexandra Ruth Rappitsch. 2015 zog er nach St. Pölten, wo das Angebot an begabten Musikschülern ideale Voraussetzungen bietet, um nationalen und internationalen Anforderungen gerecht zu werden. Seit 2016 ist Alexandra Auer offiziell Teil des Landesprogramms zur Begabtenförderung im Fach Violine, nahm jahrelang an jedem der monatlichen Klassenabende teil und bestätigte immer wieder ihre große Begabung. Von der Altersgruppe To erhielt er erste Preise mit Auszeichnung und Sonderpreise. Kurz darauf erhielt er auch erste und zweite Preise bei internationalen Wettbewerben. Alexandra Auer verfügt über eine außergewöhnliche Fähigkeit, die technischen Aspekte des Geigenspiels zu beherrschen. Seine musikalische Entwicklung vollzog sich in großen Schritten. Als 14-jähriges Mädchen verfügt sie bereits über ein sehr umfangreiches Repertoire.

Olivia Goga wurde als Tochter ihres rumänischen Vaters und ihrer belgischen Mutter in St. Petersburg geboren. Pölten und bin dreisprachig aufgewachsen. Mit 6 Jahren sammelte sie ihre ersten Bühnenerfahrungen durch Ballettunterricht, mit 9 Jahren trat sie erstmals 2013 beim Kiddy Contest auf. Im Alter von 15 Jahren veröffentlichte er seinen ersten eigenen Song „Devil Inside“ und seitdem sucht er nach Wachstum und künstlerischem Ausdruck. Dazu gehören Gesangs-, Schauspiel- und Tanzkurse. Im Alter von 18 Jahren gelang es ihm, seine lang erwartete EP „Under My Skin“ zu veröffentlichen. Dies umfasst jedoch mehr als sechs Songs. Mit einer Vielzahl von Themen, in denen die tiefsten Auseinandersetzungen mit Menschen textlich, visuell und instrumental verhandelt werden, hat er ein Gesamtwerk geschaffen, das zum Nachdenken anregt.

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