LACHSFILET AUS 3D Aktualisiert

1. Juni 2022

Das Wiener Startup Revo Foods, gegründet von den U30-Listings Robin Simsa und Theresa Rothenbücher, präsentiert sein erstes Gemüse-Lachsfilet.

Während Sternekoch Siegfried Kröpfl Lachs ohne Fisch zubereitet, genießen die Gäste Baguettes mit pflanzlichem Lachsaufstrich. Hier im siebten Stock des ZOKU Vienna springen die Medien, Freunde und das Team rund um Revo Foods heraus. „Es ist die weltweit erste öffentliche Verkostung eines veganen Lachsfilets“, sagt Robin Simsa, Gründer und CEO des Start-ups.

Zwei Jahre lang erforschte das Team von Revo Foods neue Prozesstechnologien und Zutaten, um ein Lachsfilet herzustellen, für das kein Fisch sterben musste. Existierende Fleischersatzprodukte basieren hauptsächlich auf Tofu. Revo Foods hingegen möchte ein Produkt verwenden, das optisch und geschmacklich dem echten Lachs sehr nahe kommt. Sogar die Fasern von Fischfleisch werden originalgetreu nachgeahmt.

„Wir nennen es den Lachs der 2.0-Generation, weil es im Gegensatz zur 1.0-Generation nicht nur ein Ersatz für tierische Produkte ist, sondern darauf abzielt, das tierische Produkt bestmöglich nachzuahmen“, sagt Simsa.

Das erste Produkt von Revo Foods war ein Räucherlachsimitat, das mittlerweile in 15 europäischen Ländern verkauft wird. Wie Räucherlachs wird auch Lachsfilet im 3D-Lebensmitteldruckverfahren hergestellt, um es besonders realistisch aussehen zu lassen. Erfahren Sie hier mehr über Technologie.

Fleischersatz gibt es viele, aber der Markt für Fischersatz steckt noch in den Kinderschuhen. Das Gemüse-Lachsfilet von Revo Foods kommt dem Original in Geschmack, Konsistenz und Zubereitung sehr nahe, eine perfekte Nachahmung scheint jedoch noch nicht gelungen zu sein.

„Viele sagen, das Steak schmeckt immer noch zu fleischig. Andere sagen, es riecht nicht nach genug Fisch. Bis es 2023 auf den Markt kommt, wird sich vieles ändern. “, sagt Robin Simsa.

Das Lachsfilet sowie weitere Produkte wie Lachsnudeln oder alternative Thunfischprodukte sollen Anfang 2023 in die Regale kommen. Für die Weiterentwicklung der Produkte und der 3D-Technologie erhielt das Unternehmen zuletzt zwei Millionen Euro Forschungsgelder von die FFG (Agentur für Forschungsförderung).

Naila Baldwin, Redakteurin unter 30

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