Von den anderen 19 Angeklagten wurden sechs in Abwesenheit vor Gericht gestellt. Ein Verdächtiger sitzt in der Türkei fest, fünf sollen in Syrien gestorben sein. Die Angeklagten sollen sich unter anderem Papiere beschafft, Abdeslam des Landes verwiesen oder als gescheiterte Attentäter gehandelt haben. Einige werden auch beschuldigt, von Zeit zu Zeit Hausarbeiten zu erledigen.
Schwerer Angriff
Die Anschläge haben die französische Gesellschaft für immer verändert. Viele sahen darin einen Angriff auf den französischen Lebensstil. Nach der Schreckensnacht schien niemand sicherer zu sein. Die Staatsanwaltschaft war während des Prozesses auch davon überzeugt, dass es den Extremisten egal war, wen sie töteten.
Neben den persönlichen Einschnitten im gesundheitlichen, beruflichen, familiären und sozialen Leben der Betroffenen hat die Horrorserie auch Auswirkungen auf das öffentliche Leben: Mehr Polizisten und Soldaten sind auf den Straßen zu sehen. Da der Terror nicht mehr nur von außen organisiert wird, sondern sich auch auf interne Kräfte stützt, sehen Experten die Gefahr einer weiteren Spaltung der ohnehin spaltenden Gesellschaft.