Bild: Unsplash / Zhiyue Xu
Die erste Generation der Apple-Brille ist noch nicht einmal auf dem Markt, über die zweite gibt es bereits Gerüchte. Wie so oft stammen sie aus der Lieferkette.
Das macht zumindest insofern Sinn, als Apple mit der Produktion von Hardware rechnen muss, die heute in zwei Jahren auf den Markt kommen soll. Und wenn ein Technologiegigant wie Apple in großer Zahl auf den Markt kommt, merken das manche.
Brillengerüchte der vergangenen sechs Jahre zeigen zudem, dass Apple bereits an zwei Geräten arbeitet: VR-Brille mit AR-Modus (N301), die 2023 erscheinen soll, und dünne AR-Brille bzw. alltagstaugliches Display (N421) für das iPhone. .
Ob Apples zweite Brille die N301-2 oder die N421 sein wird, geht aus aktuellen Gerüchten allerdings nicht hervor. In jedem Fall sollten sich die beiden Modelle ergänzen, statt sich zu verschieben.
LG will Bildschirme für Apples zweite Brille anbieten
Laut The Elec fordert LG Display vom Hersteller von OLED-Display-Equipment Sunic Systems eine Beschichtungsanlage für die Produktion von Mikro-OLED-Panels an. Diese Blenden sollen angeblich für Apples neue Brille gedacht sein.
Der Hauptbildschirm von Apples erster Brille soll von Sony stammen. Es ist davon auszugehen, dass LG nur für das periphere Sichtfeld ein AMOLED-Display liefern wird.
Das wiederum deutet darauf hin, dass Apple für seine erste Brille eine duale Bildschirmkonstruktion entwickelt hat: hohe Auflösung im Fokusbereich (Sony-Bildschirm) und niedrigere Auflösung im peripheren Sichtfeld (LG-Bildschirm), in dem das menschliche Auge weniger scharf ist ohnehin. Stimme.
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Entsprechende Gerüchte gab es bereits Anfang Januar. Die aufwändig herzustellende Dual-Screen-Konstruktion soll einen guten Anteil am angeblich hohen Preis der Apple-Brille haben.
LG konkurriert mit Sony
LG plant angeblich, der führende Display-Anbieter für Apples zweite Technologie-Brille zu werden. Dies dürfte wiederum im Interesse von Apple liegen, da Sony mit Playstation VR eine eigene VR-Strategie verfolgt und Apple zumindest indirekt Konkurrenz machen könnte.
Der Bericht sagt nicht, ob LG eine Warnung oder sogar einen Auftrag von Apple erhalten hat oder ob es in der Hoffnung, die Ausschreibung zu gewinnen, proaktiv investiert. Apple hat die Arbeiten an der ersten Technologiebrillen-Generation noch nicht einmal bestätigt.
Auch Meta arbeitet, teils bestätigt, teils gemunkelt, in den kommenden Jahren an einer Reihe von AR- und VR-Brillen. Allein im Jahr 2024 könnte das Unternehmen bis zu sieben Technologiebrillen auf den Markt bringen, darunter mehrere Quest-Modelle.
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