Personalmangel zu groß
Lufthansa streicht im Sommer 2.200 weitere Flüge
Lufthansa streicht weitere 2.200 Flüge zu den Drehkreuzen Frankfurt und München wegen Personalmangels. Dies betrifft vor allem Flüge innerhalb Europas und Deutschlands.
Gepostet: 23.06.2022 um 18:49 Uhr
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Aktualisiert: 23.06.2022 um 18:54 Uhr
Lufthansa streicht in der Hauptferienzeit wegen Personalmangels weitere 2.200 Flüge. Der Konzern werde „2.200 der 80.000 Flüge zu den Drehkreuzen Frankfurt am Main und München aus dem System nehmen“, zudem könne es zu Flugplanänderungen kommen, sagte ein Unternehmenssprecher am Donnerstag und bestätigte einen Bericht der „Bild“- Tagebuch. .
Die Annullierungen beziehen sich nach Angaben des Sprechers insbesondere auf deutsche und innereuropäische Inlandsflüge, nicht aber auf klassische Urlaubsziele, die in der Ferienzeit gut genutzt werden.
Lufthansa und ihre Tochter Eurowings hatten Anfang Juni angekündigt, wegen Personalmangels mehr als 1000 Flüge im Juli freitags, samstags und sonntags zu streichen. „Flugsicherheitsstreiks, Wetterereignisse und insbesondere steigende Kronenkrankheitsraten haben das System nun zusätzlich belastet“, sagte der Lufthansa-Sprecher am Donnerstag. In den vergangenen Tagen hatte es kurzfristige Krankenstände gegeben.
Lufthansa will überhöhte Stornierungsgebühren vermeiden
Passagiere würden umgehend über Annullierungen informiert und nach Möglichkeit auf andere geeignete Lufthansa-Flüge umgebucht, kündigte der Sprecher an. Alternativ könnten Fahrgäste innerhalb Deutschlands mit der Bahn reisen. „Insbesondere Flüge, bei denen unseren Passagieren eine entsprechende Reisealternative per Flugzeug oder Bahn angeboten wird, werden storniert.“
Lufthansa habe sich die Entscheidung nicht leicht gemacht und bedauere die Streichungen und damit verbundene Unannehmlichkeiten für die Gäste, betonte der Sprecher. Die „Flugplankonsolidierung“ ist jedoch eine unumgängliche Maßnahme, mit der die Fluggesellschaft über den Sommer hinweg für mehr Stabilität des Flugplans sorgen will. Damit soll vor allem verhindert werden, dass die Abläufe vor Ort während der Stoßzeiten überlastet werden, erklärte der Sprecher.
In der Ferienzeit sollten Passagiere pünktlich am Flughafen ankommen und digitale Angebote wie Check-in und Online-Check-in am Vorabend nutzen, riet Lufthansa. Auch das Handgepäck sollte auf das Nötigste reduziert werden, um lange Wartezeiten bei der Sicherheitskontrolle zu vermeiden. (AFP / chs)