Das Unternehmen von Roy Knaus sei das erste Unternehmen einer Ausschreibung gewesen, teilte der Landesmediendienst am Freitagnachmittag mit. „Kurier“ und „Krone“ hatten kurz zuvor berichtet.
Im Bieterverfahren hatten die Bieter die Möglichkeit, Punkte in fünf Kategorien zu erhalten. Bewertet wurden je nach Bundesland die Verkürzung der Standortverfügbarkeit, Einsatzzeit, Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen, Personalkonzept und Preis. Den ersten Platz belegte die Martin Flugrettung GmbH, die auch Luftrettungsstellen in Oberösterreich, Tirol und Salzburg betreibt, mit 87,67 Punkten. Bis zum formellen Abschluss des Verfahrens wurde jedoch eine Nachfrist bis kommenden Dienstag vereinbart. Bis dahin werden voraussichtlich keine weiteren Details bekannt gegeben.
Die genauen Standorte der Rettungshubschrauber stehen noch nicht fest. Fest steht jedoch, dass es ab 2023 einen Standort im Landkreis Neusiedl am See – wo das neu geplante Krankenhaus Gols liegt – und ab 2026 einen weiteren im Landkreis Oberwart – nach dem Vertrag mit dem bestehenden Partner – geben wird. abgelaufen.
Der ÖAMTC-Sprecher bestätigte die Änderungen gegenüber der Anfrage der APA
Wir wurden bereits über das Ergebnis der Ausschreibung informiert und haben die Partner schriftlich informiert. Die Einspruchsmöglichkeiten gegen das Ergebnis werden derzeit geprüft. Weiter heißt es in dem Schreiben der APA: “Entgegen unserer anerkannten Spitzenqualität war ein minimaler Preisunterschied ausschlaggebend.”