Lustenau plant ein Fernwärmenetz für 200 Gebäude

Die Gewerbestadt Lustenau plant gemeinsam mit dem Kärntner Energiedienstleister Kelag ein Biomasseheizwerk mit Fernwärmenetz, das alle öffentlichen Gebäude, Großunternehmen in den Betriebsgebieten Millennium Park und Industrie Nord mit Wärme und Wärme versorgt Privathäuser. Herbstwasser 2024. illwerke / vkw bauen in Tschagguns-Latschau, Montafon, ein Nahwärmenetz.

Lustenau: Ein Zehntel aus erneuerbaren Quellen

Knapp ein Zehntel des gesamten Energieverbrauchs in Lustenau stammt derzeit aus erneuerbaren Quellen, teilte die Gemeinde am Mittwoch in einer Pressemitteilung mit, da vielerorts Öl und Gas überwiegen. Erneuerbare Energien, insbesondere Biomasse, sollen künftig laut Plan einen großen Teil des Jahresbedarfs von 172 Millionen Kilowattstunden decken, die derzeit 46.500 Tonnen CO2 verursachen. Die CO2-Emissionen müssen um mehr als 90 Prozent reduziert werden.

Das geplante Fernwärmenetz soll nun errichtet werden und jährlich rund 3.000 Tonnen CO2 einsparen. Mittelfristig wird das Netz eine Länge von etwa zwölf Kilometern haben und bis zu 200 Gebäude mit 15 bis 20 Millionen Kilowattstunden versorgen. Das Projekt wird gemeinsam mit dem Kärntner Energiedienstleister Kelag Energie & Wärme umgesetzt, die Fa. Rauch LFL in Lustenau wird die Biomasse vor Ort erwerben und die Gemeinde richtet zudem eine private Grüngutsammelstelle vor Ort ein.

Je nach Interesse potenzieller Kunden investiert die Kelag Energie & Wärme zwischen 10 und 15 Millionen Euro. Vorstandsvorsitzender Adolf Melcher erwartet „starkes Interesse an aktuellen Rahmenbedingungen und sehr interessante Finanzierungen“. Der Verkauf beginnt spätestens im Juni. Baubeginn ist im Frühjahr 2024, die Wärmelieferung ist für Herbst 2024 geplant. Weitere Ausbaustufen sind möglich.

illwerke / vkw bauen Nahwärmenetz im Montafon

Das Nahwärmenetz, das der Landesenergieversorger Illwerke / VKW derzeit in Latschau, Gemeinde Montafon in Tschagguns baut, wird ein ebenfalls im Bau befindliches Fünf-Sterne-Familienhotel und weitere Auftraggeber mit Wärme und Kälte versorgen . darunter Grundschule Latschau. Das „grüne Vorzeigeprojekt“ besteht nach Unternehmensangaben aus einer großen Wärmepumpe, die die Restwärme des angrenzenden Kraftwerks Lünersee nutzt, und einer Biomasseanlage, die vor allem in der kalten Jahreszeit genutzt wird, wenn die Restwärme genutzt wird Heizung. das Kraftwerk selbst. Die Wärmeverteilung erfolgt über ein Nahwärme-Erdwärmenetz, das aus dem Netzspeicher gespeist wird.

Es kann auch gekühlt werden

In den warmen Sommermonaten können auch Hotelzimmer über die vorhandene Infrastruktur gekühlt werden, um die einzelnen Betriebsprozesse des Kraftwerks zu kühlen. Auch das Gebäude und seine Umgebung müssen umweltgerecht gestaltet sein. Die Nahwärmeversorgung spart jährlich 1.000 Tonnen CO2 ein. Die Investition umfasst rund vier Millionen Euro.

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