Aktualisiert am 26.05.2022 um 22:14 Uhr
- Interimstrainer Felix Magath beklagte nach dem Erfolg der Rettungsaktion bei Hertha BSC die mangelnde Unterstützung des Vereins.
- So hatte er nie das Gefühl, dass der Klub ernsthaft gegen den Abstieg kämpft.
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Der scheidende Trainer Felix Magath hat seinen Geschäftsmann Hertha BSC scharf kritisiert. Wenige Tage nachdem er mit den Berlinern den Klassenerhalt in der Bundesliga geschafft hatte, fand der 68-Jährige in einem Interview mit dem kicker deutliche Worte.
„Mit neun Wochen hatte ich das Gefühl, keine Hilfe zu haben“, sagte Magath über seine Zeit als Herthas Interimstrainer: „Die Stimmung war eher wie in folgendem Absatz: „.
Am Ende habe er es laut Magath geschafft, die Mannschaft zusammenzubringen, doch das Umfeld sei ein anderes gewesen: „Insgesamt hatte ich nie das Gefühl, dass der Klub um den Klassenerhalt kämpft“, sagte der Coach und fügte hinzu: „Da war‘s ein Hauptproblem. Es gab nur Probleme.“
Laut Magath ist Fredi Bobic „eines der Opfer“ des Klubs
Magath schützte den Geschäftsführer der Berliner jedoch. Auch Fredi Bobic gehört zu den „Opfern“ des Klubs: „Er hat sich Problemen angenommen, die nicht erst seit letzter Woche da sind. strukturell ein Problem sein“.
Magath war Mitte März die Nachfolge des unglücklichen Tayfun Korkut bei Hertha angetreten. In der zweiten Runde der Bundesliga verpasste die Mannschaft knapp den Klassenerhalt gegen Magaths Herzensklub Hamburger SV, für den sie 306 Bundesligaspiele bestritt. (afp / fra)
Aktualisiert am 24.05.2022 um 09:39 Uhr
Hertha BSC hat gerade zum siebten Mal den Klassenerhalt aus der Bundesliga vermieden – die Erleichterung bei den Fans ist riesig. Den Hamburgern hingegen fehlt die Krönung eines gelungenen Endspurts.